6500 Personen demonstrieren in Zürich gegen Sparmassnahmen
publiziert: Donnerstag, 3. Jul 2003 / 08:06 Uhr

Zürich - Unter der Losung Nein zum Kahlschlag im Kanton Zürich haben am Abend etwa 6500 Personen gegen die Sparpläne der Regierung demonstriert. Sie wehren sich gegen eine Politik, die wirtschaftliche Probleme verschärft.

Die finanzielle Lage des Kantons sei laut Komitee weit weniger besorgniserregend als dargestellt.
Die finanzielle Lage des Kantons sei laut Komitee weit weniger besorgniserregend als dargestellt.
Das Sparprogramm 04, das mitten in der Wirtschaftskrise den Abbau von 1200 Arbeitsplätzen und weniger Investitionen vorsehe, passe nicht in die wirtschaftspolitische Landschaft, sagte Fritz Gurtner, der Vizepräsident des Zürcher Gewerkschaftsbundes laut Redetext. Er stellte einen heissen Herbst mit weiteren Demonstrationen und Streiks in Aussicht.

Das Komitee gegen den Kahlschlag sieht die Notwendigkeit des Sparprogrammes nicht: Die finanzielle Lage des Kantons sei weit weniger besorgniserregend als dargestellt.

Der Kanton Zürich verfüge über 1,7 Milliarden Eigenkapital und die Staatsverschuldung sei verglichen mit anderen Kantonen gering.

Die Kahlschlag-Wut entbehre jeglicher Grundlage und gehe vor allem auf die Ausgabenbremse zurück, die eine weitsichtige Finanzpolitik verhindere, teilte das Komitee mit.

Im Komitee gegen Kahlschlag sind Gewerkschaften, Personal- und Berufsverbände vertreten, sowie Behindertenverbände, Schüler-, Studenten- und Lehrerorganisationen, die SP, die Grünen und die Alternative Liste.

Die grosse Demonstration gegen das Sparprogramm ist bereits die zweite innert weniger Wochen. Am 20. Juni hatten etwa 2500 Lehrkräfte und Sympathisanten ihren Protest gegen den Sparkurs bekräftigt. Rund 6000 Volksschullehrkräfte nahmen damals an Streikaktionen teil.

Das Sanierungsprogramm 04 des Regierungsrates soll mit 144 Massnahmen Geld sparen. Die Staatsausgaben würden gemäss diesen Plänen um total 1,5 Milliarden runtergefahren. Tabus gibt es nicht, hatte Finanzdirektor Christian Huber (SVP) angekündigt.

(bsk/sda)

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