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Das grösste Doping-Kontrollprogramm bei Olympischen Winterspielen ist im vollen Gange. Athleten werden gezielt getestet und sollen bei Dopingverdacht am Start in Vancouver gehindert werden.

Eine Task Force des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), des kanadischen Organisationskomitees (VANOC) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ist mit grösster Akribie schon vor dem Wintersport-Spektakel in Vancouver (12. bis 28. Februar) potenziellen Betrügern auf der Spur. «Das koordinierte Vorgehen hat die Effizienz im Vergleich zu bisherigen Olympischen Spielen verbessert», sagte WADA-Generaldirektor David Howman.
Rund 2000 Dopingtests wird es vor und während der XXI. Winterspiele geben - 70 Prozent mehr als 2006 in Turin. Doch nicht allein die Quantität ist bei der Fahndung nach Betrügern entscheidend, sondern auch die intelligente Wahl von Athleten, Zeitpunkt und Sportart. «Es macht mehr Sinn, 1000 Tests im Biathlon durchzuführen als 1000 beim Curling», erklärte Howman.
Bei den Kontrollen vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking konnten durch die konzertierte Aktion von IOC, Organisationskomitee und WADA 70 Athleten der Einnahme von verbotenen Mitteln überführt und an einem Start in China gehindert werden. «Das rigorose Testprogramm vor Peking hat Erfolg gehabt. Wie erfolgreich es in Vancouver wird, werden wir am Ende der Spiele wissen», meinte WADA- Präsident John Fahey.
(pad/Si)





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