800'000 im Gazastreifen ohne Strom
publiziert: Sonntag, 11. Mai 2008 / 14:59 Uhr

Gaza/Tel Aviv - Das einzige Kraftwerk des Gazastreifens ist wegen Treibstoffmangels am zweiten Tag in Folge ausser Betrieb geblieben. Gut ein Drittel des Gazastreifens sei von der Stromversorgung abgeschnitten, erklärte der Leiter der Anlage, Rafik Malicha.

Kein Strom in der Hauptstadt Gaza.
Kein Strom in der Hauptstadt Gaza.
3 Meldungen im Zusammenhang
Der Chef der palästinensischen Ölgesellschaft Mudschahed Salama sagte, Israel habe seit Mittwoch keinen Dieseltreibstoff mehr an das Kraftwerk geliefert.

Von der Stromabschaltung sind etwa 800'000 der 1,5 Millionen Einwohner des Gazastreifens betroffen. Die Hauptstadt Gaza sowie die Flüchtlingslager im Süden blieben im Dunkeln.

Grenze bleibt geschlossen

Eine israelische Militärsprecherin erklärte, der Grenzübergang Nachal Oz, über den der Gazastreifen mit Treibstoff versorgt wird, sei aus Sicherheitsgründen weiter geschlossen.

Es sei noch unklar, wann die Diesellieferungen wieder aufgenommen werden könnten.

Nach Angaben der Armee hat Israel keine ausreichenden Dieselmengen geliefert, weil der Übergang vor einigen Tagen erneut von militanten Palästinensern angegriffen worden sei.

Das Elektrizitätswerk war bereits Mitte Januar für fast zwei Tage wegen Treibstoffmangels abgeschaltet worden. Der Gazastreifen wird ausserdem mit Strom aus Israel und Ägypten beliefert.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Gaza - Israel hat nach fast einer ... mehr lesen 2
Die Treibstofflieferungen nach Gaza wurden wieder aufgenommen.
Die Grenze ist am Montag auch für ausländische Palästinenser geöffnet. (Symbolbild)
Gaza/Tel Aviv - Die seit Monaten geschlossene Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist vorübergehend wieder geöffnet worden. Mehrere hundert gestrandete Palästinenser sollen den ... mehr lesen
Jerusalem - Mit Militärparaden und volksfestartigen Picknicks am Strand ... mehr lesen 1
Rund 760'000 Palästinenser mussten nach der Gründung von Israel ihre Heimat verlassen.
Weil es dem Zeitgeist entspricht
Der "aufgeklärte" Westen hat ein Problem mit sich selbst, denn die Grundwerte der offenen Gesellschaft sind auch ihre grösste Schwäche: Minderheiten fordern Mehrheiten heraus, Gastgeber beugen sich vor Gästen, Intoleranz fordert Toleranz, Opfer stehen als Tätern da. Wehren sich die imperialistischen Israeli mit Hilfe der ebenso imperialistischen US-Freunde ist irrelevant, wer zuerst geschossen hat. Und ja, auch ich frage mich immer, wenn ich die Misere im Gazastreifen sehe warum sich niemand die Ärmel hochzukrempeln scheint und in den Palästinensergebieten all die jungen Mànner lieber medienwirksam mit Steinen um sich werfen als den Frauen die schweren Lasten abnehmen, die schwarzgewandete Mütter in den regelmässig ausgestrahlten Dok-Sendungen mit verwahrlosten Kleinkindern im Arm herumschleppen. An Zeit und Geld kann es den zur Untätigkeit verdammten nicht fehlen. Bei uns kostet ein Besen doch auch weniger als eine Kalaschnikow.
Bitte beide Seiten ansehen
am 10 Mai wurde Israel aus dem Gazastreifeb mit 20 Kassamraketen und 5 Mörsergranaten beschosse. In KFA AZA starb ein Mann nach Beschuss mit einer Mörsergranate Iraniacher Abstammung (www.isrelheute.com 11.Mai) Ist es nicht pewers einerseits Israel ständig zu beschiessen und andererseits Treibstoff oder was auch immer zu verlangen.Warum schaut man immer was Israel tut,nicht aber was die Hammas tut
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten stimmten für die Ernennung und 43 dagegen. Lieberman und seine Partei fordern die Deportation aller Araber. mehr lesen  
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann führte zur Einsicht, dass es für moderne Staaten an der Zeit ist, ihre Strafgesetzbücher zu entschlacken... mehr lesen   2
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 6°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 8°C 22°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 9°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 5°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 6°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 10°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten