9 von 10 fühlen sich gesund in der Schweiz
publiziert: Freitag, 12. Sep 2008 / 10:07 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Sep 2008 / 12:06 Uhr

Neuenburg - Die Schweizer Bevölkerung ist nach eigener Einschätzung bei überwiegend guter Gesundheit. Sie genehmigt sich ein paar Sünden wie Rauchen, Kiffen und Übergewicht. Dies zeigen erste Ergebnisse der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007.

37 Prozent der Befragten sind übergewichtig.
37 Prozent der Befragten sind übergewichtig.
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Insgesamt 87 Prozent der Befragten bezeichnen ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Bei den unter 45-Jährigen fühlen sich 9 von 10 Personen gesund, bei den Personen ab 75 sind es immer noch zwei Drittel.

Frauen haben zwar eine höhere Lebenserwartung als Männer, beurteilen ihre Gesundheit aber etwas skeptischer: 85 Prozent der Frauen fühlen sich gesund, gegenüber 88 Prozent der Männer.

Bluthochdruck, Stürze und Übergewicht

Bei den über 65-Jährigen leiden die Hälfte unter Bluthochdruck. Weitere verbreitete Alters-Beschwerden sind Gelenkschmerzen, Diabetes und Schlafstörungen. Ein Viertel der Senioren ist im Vorjahr mindestens ein mal gestürzt.

37 Prozent der Befragten sind übergewichtig. Seit 1992 ist in der Schweiz der Anteil der Übergewichtigen in allen Altersklassen angestiegen. Vor allem im mittleren und höheren Erwachsenenalter ist Übergewicht verbreitet. Dagegen sind fast vier von zehn jungen Frauen zu leicht oder untergewichtig. 18 Prozent von ihnen wollen sogar weiter abnehmen.

Ein Viertel raucht

Ein Viertel der Befragten raucht. Knapp ein Drittel der Männer und ein Viertel der Frauen. 2002 waren es 31 Prozent. Der Tabakkonsum ist insbesondere in jungen Jahren verbreitet.

Fast jede dritte Person unter 25 Jahren hat schon einmal Cannabis konsumiert. Jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau trinken täglich Alkohol. Alkoholabstinent leben immer weniger Leute.

Die Schweizerische Gesundheitsbefragung findet alle fünf Jahre statt. 2007 wurde sie zum vierten Mal durchgeführt. Knapp 19'000 Personen wurden befragt.

(tri/sda)

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