964 Zürcherinnen und Zürcher wollen in den Nationalrat
publiziert: Mittwoch, 20. Aug 2003 / 16:58 Uhr

Zürich - 592 Männer und 372 Frauen wollen für den Kanton Zürich in den Nationalrat. Die insgesamt 964 Personen kandidieren auf 32 Listen für die Wahlen vom 19. Oktober. 29 von 34 Bisherigen verteidigen ihren Sitz.

Das Eidgenössische Parlament.
Das Eidgenössische Parlament.
Die jüngste Kandidatin wird erst am Tag vor dem Wahlsonntag 18 Jahre alt, die älteste ist 92-jährig. Der Anteil der jungen Kandidierenden unter 30 Jahren ist mit 12,6 Prozent deutlich grösser als vor vier Jahren (7,6 Prozent).

Der Frauenanteil ist mit 38,6 Prozent etwas höher als 1999 (35,8 Prozent). Die aktuelle Zürcher Nationalratsdelegation besteht aus 41 Prozent Frauen und 59 Prozent Männer. Vor vier Jahren hatten sich 892 Personen - 573 Männer und 319 Frauen - auf 28 Listen für die 34 Zürcher Sitze im Nationalrat beworben.

Entgegen früheren Jahren kandidieren die grossen Parteien nicht mehr mit mehreren Hauptlisten (Stadt/Land, Ost/West oder Frauen/Männer). Die meisten im Parlament vertretenen Parteien treten allerdings mit Jung-Parteien an, einige auch mit Senioren- oder Migranten-Listen.

25 Listen stammen von im Nationalrat vertretenen Parteien oder ihnen nahe stehenden Gruppierungen. Der vor vier Jahren auf der LdU-Liste gewählte Roland Wiederkehr kandidiert nach der Auflösung der Partei auf der Liste Freies Forum.

Die AL beteiligt sich mit drei Listen an den Wahlen und spannt mit den Gewerkschaften zusammen. Voraussichtlich eine Listenverbindung eingehen wird die EDU zusammen mit den beiden früher auch schon im Nationalrat vertretenen Schweizer Demokraten und der Freiheits-Partei.

(bert/sda)

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