A/H1N1: Militär erhöht Vorsichtsmassnahmen
publiziert: Dienstag, 5. Mai 2009 / 11:28 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Mai 2009 / 13:47 Uhr

Bern - Die Schweizer Armee ist sich bewusst, dass in Rekrutenschulen und Wiederholungskursen eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit der Schweinegrippe besteht. Seit Freitag wendet sie darum verstärkte Sicherheitsmassnahmen an.

Wenn einrückende Soldaten grippale Symptome aufweisen werden sie direkt zum Truppenarzt geschickt.
Wenn einrückende Soldaten grippale Symptome aufweisen werden sie direkt zum Truppenarzt geschickt.
3 Meldungen im Zusammenhang
Wenn die einrückenden Soldaten grippale Symptome aufweisen oder angeben, kürzlich mit Mexiko-Reisenden Kontakt gehabt zu haben, werden sie direkt zum Truppenarzt geschickt, wie Armee-Sprecher Christoph Brunner auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Auch würden die Soldaten, die in den Sonntagsurlaub gehen könnten, ausführlich über das Risiko der Schweinegrippe informiert, sagte Brunner. Dies gelte sowohl für Rekrutenschulen als auch Wiederholungskurse.

Am Montag hatte der Kantonsarzt das gesamte Areal der Kaserne Freiburg unter Quarantäne gestellt, nachdem sich ein Rekrut am Sonntagabend mit Grippesymptomen gemeldet hatte. Der Rekrut sowie sein Zimmernachbar, der über die gleichen Symptome klagte, wurden isoliert.

Rekruten bleiben isoliert

Der Gesundheitszustand der beiden Rekruten, die am Montag mit Schweinegrippeverdacht ins Spital eingeliefert worden sind, hat sich gebessert. Die zwei Männer bleiben jedoch weiter in ihren Einzelzimmern isoliert.

Die Quarantäne für die Armeeangehörigen und einen Teil des Personals der Kaserne Freiburg wird ebenfalls aufrecht erhalten, wie das Verteidigungsdepartement VBS mitteilte. Sie wird erst aufgehoben, wenn die Testresultate des nationalen Grippezentrums in Genf negativ ausfallen.

Testresultate am Mittwoch

Die Testresultate bezüglich des Grippevirus A/H1N1 liegen gemäss VBS frühestens am Mittwochmittag vor. Fällt der Test positiv aus oder treten weitere Verdachtsfälle auf, wird die Quarantäne bis mindestens am Freitag weitergeführt.

Die Zahl der Schweinegrippe-Verdachtsfälle ist schweizewit stabil. 21 Personen sind derzeit in Abklärung, wie das Bundesamt für Gesundheit auf ihrer Webseite bekannt gibt. Betroffen sind die Kantone AG, BE, FR, GE, GR, SG, SO, VD, ZH. Am Montag zählte das Bundesamt 20 Verdachtsfälle.

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York/Sydney/Mexiko-Stadt - ... mehr lesen
Die WHO hat bereits vor einer zweiten, heftigeren Welle der Schweinegrippe gewarnt. (Symbolbild)
Hersteller Roche kann sich freuen.
Genf - Im Kampf gegen die Schweinegrippe verschickt die Weltgesundheitsorganisation WHO das Grippemittel Tamiflu in die ganze Welt: Insgesamt würden 2,4 Millionen Behandlungseinheiten in ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Roche widersprach den Ergebnissen in einer Stellungnahme.
Roche widersprach den Ergebnissen in einer Stellungnahme.
Wirksamkeit in Frage gestellt  London/Basel - Jahrelang hat ein Forschergremium mit der Pharmafirma Roche darum gerungen, die Forschungsresultate zur Wirksamkeit des Grippemittels Tamiflu öffentlich zu machen. Nun kommen die Wissenschaftler zum Schluss: Seine Wirkung sei höchstens bescheiden. mehr lesen 2
Gefährlicher Erreger  Atlanta - Die Schweinegrippe, die vor mittlerweile fünf Jahren weltweit mehr als 18.000 Todesopfer gefordert ... mehr lesen  
Der Experte empfiehlt eine Vorsorgeimpfung gegen die Schweinegrippe.
In Spanien sind zwei Menschen an dem tödlichen Virus gestorben. (Archivbild)
H1N1-Virus  Saragossa - Nach dem Ausbruch einer neuen Schweinegrippe-Epidemie mit fast 50 Infektionsfällen im ... mehr lesen  
Etschmayer Am 22. September wird über das neue Epidemiegesetz abgestimmt. Und die Alternativmedizin-Anhänger, Impf-Gegner und Pseudoheiler rufen ... mehr lesen   11
Epidemologische Zeitbombe: H5N1 - «Vogelgrippe»-Virus
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 16°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig vereinzelte Gewitter
Basel 18°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen vereinzelte Gewitter
St. Gallen 18°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Bern 15°C 32°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 18°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
Genf 19°C 32°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Lugano 21°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten