Generalstab Stefan Holenstein übernimmt
ACS-Direktor wird neuer Präsident der Offiziere
publiziert: Samstag, 12. Mrz 2016 / 15:23 Uhr
Generalstab Stefan Holenstein freut sich auf die neue Aufgabe.
Generalstab Stefan Holenstein freut sich auf die neue Aufgabe.

Chur - Die Schweizerische Offiziersgesellschaft hat einen neuen Präsidenten: den Oberst im Generalstab Stefan Holenstein. Der 54-Jährige ist Direktor des Automobilclubs der Schweiz (ACS). Sorgen bereitet den Offizieren der Zivildienst.

1 Meldung im Zusammenhang
Die Delegierten der Offiziersgesellschaft (SOG) wählten Holenstein am Samstag an ihrer Versammlung in Chur. Der Milizoffizier und Rechtsanwalt folgt auf Brigadier Denis Froidevaux, der das Präsidium nach vier Jahren abgibt.

Ferner haben die Delegierten beschlossen, den sicherheitspolitischen Bericht 2016 abzulehnen. Ihm fehle es an einer eigentlichen Strategie und insbesondere an den sicherheitspolitischen Konsequenzen. Der Bericht muss deshalb nach Ansicht der SOG inhaltlich überarbeitet werden.

Freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst angeprangert

Ein Dorn im Auge ist den Offizieren die vom Bundesrat vorgesehene Weiterentwicklung der Wehrpflicht. Obwohl die Tauglichkeitsrate seit Jahren konstant bleibe, sei der Zivildienst zu einer freien Wahlalternative zum Militärdienst geworden. «Das ist inakzeptabel», heisst es in der Mitteilung, «die SOG prangert die schleichende Einführung dieser freien Wahl zwischen Militärdienst und Zivildienst an».

Der neue Verteidigungsminister, SVP-Bundesrat Guy Parmelin, trat in Chur ebenfalls ans Rednerpult. Er sprach unter anderem über die Herausforderungen für die Armee und die Sicherheitspolitik.

(arc/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Aarau - Armeechef André Blattmann kritisiert den Entscheid des Parlaments, Zivildienstleistende künftig auch in Schulen ... mehr lesen
André Blattmann macht auf die Wehrgerechtigkeit aufmerksam.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Die Armee wächst in ihrem Ansehen.
Die Armee wächst in ihrem Ansehen.
In unsicheren Zeiten  Bern - Flüchtlingsströme, Terrorismus und Kriege verunsichern die Bevölkerung. Nie haben Schweizerinnen und Schweizer die weltpolitische Lage in den letzten Jahren so düster eingeschätzt wie heute. Mit der Unsicherheit wächst die Bedeutung der Armee. mehr lesen 1
Vermutlich Wirtschaftsspionage  Bern - Beim Cyber-Spionage-Angriff auf den bundeseigenen Rüstungskonzern RUAG sind mehr als 20 Gigabyte Daten entwendet worden. Darunter dürften auch Daten aus dem sogenannten Admin-Verzeichnis sein, nicht jedoch private persönliche Daten. mehr lesen  
Schweizer Firmen unterschätzen Cyberrisiken Zürich - Schweizer Firmen unterschätzen die Cyberrisiken beim Internet der Dinge. In einer KPMG-Studie gaben ...
Vernetzte Technologielandschaften bieten deutlich mehr Angriffsflächen.
Ständeratskommission lehnt ab  Bern - Schweizer Soldaten sollen nicht unbedingt frische Milch zum Frühstück ... mehr lesen
Frische Milch zum Frühstück bleibt für die Soldaten wohl ein Wunsch.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 15°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 18°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 16°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 19°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten