AKW in Japan: Weitere Verseuchung entdeckt
publiziert: Donnerstag, 19. Jul 2007 / 15:36 Uhr

Tokio - Aus dem erdbebengeschädigten japanischen Atomkraftwerk Kashiwazaki ist weiteres radioaktiv verseuchtes Material ausgetreten. Die radioaktiven Partikel aus einem Filter traten entweder am Dienstag oder Mittwoch aus.

Laut Zeitungsberichten plant die Regierung, die Anlage für mindestens ein Jahr geschlossen zu halten.
Laut Zeitungsberichten plant die Regierung, die Anlage für mindestens ein Jahr geschlossen zu halten.
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Ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung habe aber nicht bestanden, erklärte ein Sprecher der AKW-Betreiberin TEPCO.

Ein Sprecher der japanischen Atomüberwachungsbehörde sagte, es handle sich nicht um ein kontinuierliches Leck, sondern das Material sei bei einer Nachkontrolle des Filters entdeckt worden, in dem bereits am Dienstag Partikel gefunden worden seien.

Die weltgrösste Atomanlage mit insgesamt sieben Reaktoren war am Montag bei einem Erdbeben beschädigt worden. Dabei war radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetreten.

Das Epizentrum des Bebens lag nur neun Kilometer vom Kraftwerk entfernt, das in der Folge insgesamt rund fünfzig Störungen verzeichnete. Laut Zeitungsberichten plant die Regierung, die Anlage für mindestens ein Jahr geschlossen zu halten.

(bert/sda)

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