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Aarau - Thun: Ein unerwartetes Spitzenspiel
publiziert: Samstag, 2. Okt 2004 / 08:00 Uhr / aktualisiert: Samstag, 2. Okt 2004 / 21:18 Uhr

Mit Thun und Aarau treffen am Sonntag die besten Schweizer Super-League-Mannschaften der letzten Wochen aufeinandener. Für Aaraus derzeitigen Erfolgstrainer Andy Egli ist es eine Rückkehr zu seinem Trainer-Ursprung.

Unter Egli hat der FC Aarau erst einmal verloren.
Unter Egli hat der FC Aarau erst einmal verloren.
In Aarau hat man wieder Freude am Fussball. Die derzeitige Mannschaft sei die beste seit der Ära von Trainer Ottmar Hitzfeld, so der Tenor unter den Fans. Vergessen ist die magere Zeit unter Martin Rueda, der die Aargauer in 22 Spielen nur zu vier Siegen führte.

Seit Andy Egli das Zepter übernommen hat, hat der FC Aarau erst einmal verloren und ist vom vorletzten auf den vierten Platz vorgestossen. Zuletzt wurde selbst der übermächtige FC Basel geschlagen.

Aaraus Luxusprobleme

Egli gelang es, innerhalb von kürzester Zeit seinen Spielern das Selbstvertrauen wieder einzuflössen, das unter Rueda verloren gegangen war. Die kommunikative, eifrige Art des Zürchers kommt auf dem Brügglifeld gut an. Er ist der erste, der im Training erscheint und jeweils der letzte, der es verlässt.

Vor dem Spiel gegen Thun stellt sich für Egli vor allem eine Frage: Wen soll er für den genesenen Matteo Vanetta aus der Abwehr nehmen, die gegen Basel überzeugen konnte? Ein Luxusproblem, dem sich der 46-Jährige gern stellt.

Die einzige Hiobsbotschaft der letzten Tage erreichte Aarau aus Bern mit der Nichtqualifikation von Neuzugang David Sesa. Sowohl Egli als auch Präsident Michael Hunziker sind aber optimistisch, dass der Aarauer Rekurs erfolgreich sein wird.

Der Exinternationale Sesa, der am Dienstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainierte, wird ohnehin einige Zeit brauchen, um seinen Trainingsrückstand wettzumachen und erstmals das Trikot mit der Nummer 13 überzustreifen. Ein Einsatz bereits gegen Thun wäre unwahrscheinlich gewesen.

Ein anderes Aarau

Für den offensiven Druck beim zuhause noch ungeschlagenen Leader müssen somit die bewährten Kräfte sorgen. Rainer Bieli, Gaetano Giallanza und Carlos Varela haben in den letzten sechs Spielen zusammen zehn Tore erzielt.

Im Hinspiel (0:1), damals noch unter Rueda, konnten sie die sicherste Abwehr der Liga nicht überwinden. Seither hat sich aber vieles verändert, ist sich auch Thuns Hanspeter Latour bewusst: "Es wird uns sicher ein anderes Aarau gegenüberstehen als im ersten Spiel. Der Trainerwechsel scheint etwas genützt zu haben."

Dass Andy Egli ein guter Trainer ist, wusste der Thuner Fan aber bereits vorher. Schliesslich hatte Egli 1997 den damaligen Erstligisten als Trainer-Neuling in die Nationalliga B geführt und somit Vorarbeit für den jetzigen Höhenflug geleistet.

Latour "bankberechtigt"

Für die Berner Oberländer geht es um einiges: die Leaderposition, die Ungeschlagenheit im Lachenstadion und die Verarbeitung der unglücklichen Niederlage in Genf.

Latour wird seiner Mannschaft in gewohnt aktiver Weise zur Seite stehen können. Sein Verweis auf die Tribüne am letzten Wochenende in Genf bleibt ohne Konsequenzen. Weil es der erste geahndete "Ausraster" des Erfolgscoach war, sah die Swiss Football League von einer Strafe ab.

Auch statistisch stehen die Vorzeichen für den Leader gut. In den letzten fünf Spielen musste der FC Thun den Aarauern nur gerade einen Punkt zugestehen, und der letzte Besuch im Lachenstadion endete für den FCA mit einem peinlichen 3:6.

Die Partien der 11. Runde

Grasshoppers - Servette (Vorrunde: 2:2)
Samstag, 19.30 Uhr. -- SR Zimmermann. -- Absenzen: Jehle, Schwegler, Eduardo, Stepanovs (alle verletzt) und Rogerio (gesperrt); Alicarte, Bah, Lombardo (alle verletzt), Hassli (rekonvaleszent) und Valdivia (gesperrt). -- Statistik: Servette ist seit fünf Spielen ungeschlagen. In der letzten Saison konnte GC gegen Servette nie gewinnen. GC und Servette haben die schwächste Torausbeute der Liga.

St. Gallen - Zürich (1:3)
Samstag, 19.30 Uhr. -- SR Wildhaber. -- Absenzen: Alex, Merenda, Agouda, Fabinho (alle verletzt) und Schicker (gesperrt); Stanic (verletzt) und Tararache (gesperrt). -- Statistik: St. Gallen hat zuhause in fünf Spielen erst einmal gewonnen. Zürich wartet auswärts noch auf den ersten Sieg.

Neuchâtel Xamax - Basel (1:1)
Sonntag, 14.30 Uhr. -- SR Busacca. -- Absenzen: Daffe, Tutti, Margairaz, Jefferson (alle verletzt), Rey und Cordonnier (beide gesperrt); Ergic (krank). -- Statistik: Drittes Auswärtsspiel des FC Basel in Folge. Xamax hat in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren. Basel kam in den letzten 24 Jahren bei Xamax lediglich zu zwei Siegen.

Schaffhausen - Young Boys (1:6)
Sonntag, 14.30 Uhr. -- SR Meier. -- Absenzen: Daniel Senn (verletzt) und Todisco (gesperrt); Coubageat, Neri, Berisha und De Napoli (alle verletzt). -- Fraglich: Ademi; keiner. -- Statistik: Die Young Boys blieben in den letzten zwei Spielen ohne Punkt, sind aber mit Basel und Thun die erfolgreichste Auswärtsmannschaft.

Thun - Aarau (1:0)
Sonntag, 16.30 Uhr (TV Sat.1). -- SR Petignat. -- Absenzen: Milicevic, Sinani und Ojong (alle verletzt); Tcheutchoua, Moretto (beide verletzt) und Sesa (nicht qualifiziert) -- Statistik: Thun ist zuhause noch ohne Niederlage; nur St. Gallen konnte im Lachenstadion punkten. Aarau ist unter Andy Egli auswärts noch ungeschlagen (5 Punkte in drei Spielen).

Tabelle

1. Thun 10 6 2 2 17: 7 20 2. Basel 10 5 3 2 23:11 18 -------------------------------------- 3. Neuchâtel Xamax 10 4 3 3 15:14 15 -------------------------------------- 4. Aarau 10 4 2 4 18:18 14 5. Young Boys 10 3 4 3 20:17 13 6. Grasshoppers 10 2 6 2 9:16 12 7. FC Zürich 10 3 2 5 14:15 11 8. St. Gallen 10 2 4 4 14:18 10 -------------------------------------- 9. Schaffhausen 10 2 4 4 12:18 10 -------------------------------------- 10. Servette 10 2 4 4 11:19 7* * = 3 Punkte Abzug wegen Lizenzverstoss

(bert/Si)

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