Aarau über dem Strich - Luzern gibt nicht auf
publiziert: Sonntag, 14. Apr 2002 / 17:04 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Apr 2002 / 18:12 Uhr

Bern - Aarau hat sich fünf Runden vor Schluss wieder über den Trennstrich der Auf-/Abstiegsrunde gehievt. Die Aargauer siegten in Thun 1:0 und überholten die Berner Oberländer. Wil und Lausanne trennen sich 0:0 unentschieden. Luzern schlägt Delémont 4:1 und Winterthur und Xamax trennen sich 1:1 unentschieden.

Leader Neuchâtel Xamax kam in Winterthur nur zu einem 1:1, während das Verfolgerduell Wil - Lausanne torlos endete. Derweil schöpft Luzern wieder Hoffnung. Die Innerschweizer schlugen Delémont 4:1 und sind zwar noch immer Vorletzter, verkürzten den Rückstand auf das viertklassierte Aarau aber auf sechs Punkte.

Aaraus wegweisendes Duell im Berner Oberland begann mit einer Überraschung auf dem Matchblatt. Der vor 10 Tagen freigestellte Page figurierte nach einer Aussprache mit Trainer Rolf Fringer in der Startformation. Auf dem Platz waren anschliessend die Höhepunkt äusserst rar. Beide Teams agierten vorsichtig, so dass eine Einzelleistung das vorgegebene 0:0-Schema durchbrechen musste. Aaraus Nigerianer Okpala, in der vergangenen Saison noch bei Thun engagiert, überlief mit einem Rush die oberländer Defensive. Nach einem Prellball markierte De Napoli danach aus zehn Metern den Siegestreffer (42.).

Die Thuner, bei denen Verteidiger Heinz Moser sein 450. Nationalliga-Spiel absolvierte, waren nach der Pause zwar mehr in Ballbesitz, blieben jedoch im gegnerischen Strafraum harmlos und rutschten nach der dritten Niederlage in Folge unter den Trennstrich.

Luzern hat die Hoffnung auf einen positiven Ausgang der turbulenten Saison noch nicht aufgegeben. Das 4:1 gegen Delémont war der zweite Sieg innert Wochenfrist -- und zum zweiten Mal erzielten die Innerschweizer vier Treffer. Wie im letzten Spiel gegen Winterthur war der Uruguayer Arrué zweimal erfolgreich. Nach seinem zweiten Tor kurz nach der Pause zum 3:0 war die Partie entschieden.

B-Ligist Wil hat gegen Lausanne die Chance verpasst, sich vom Trennstrich abzusetzen und dem erstmaligen Aufstieg in die höchste Spielklasse einen Schritt näher zu kommen. Immerhin reichte es diesmal gegen die Waadtländer zu einem Unentschieden, nachdem die Ostschweizer vom Team von Umberto Barberis in Meisterschaft und Cup in diesem Frühjahr schon zweimal geschlagen worden waren. Einen möglichen Erfolg vergab Wil zwischen der 23. und 25. Minute, als Benson und Mordeku zweimal vor Lausannes Torhüter Zetzmann scheiterten. Die Gelegenheit zum Siegestreffer hatten in den Schlussminuten auch die enttäuschenden Vaudois. Wils Torhüter Rapo wehrte jedoch gegen den eingewechselten Yoksozoglu ab (89.).

Zu einer Ehrenmeldung kam der Tabellenletzte Winterthur. Die Zürcher erkämpften sich gegen Leader Xamax dank eines von Calo verwandelten Foulpenaltys das 1:1 (86.). Den Führungstreffer der Neuenburger markierte Tsawa vor der Pause. Die Xamaxiens gewannen zwar erstmals nach drei Siegen in Folge nicht, bleiben aber in diesem Frühling ungeschlagen.

Thun - Aarau 0:1 (0:1)
Wil - Lausanne 0:0
Luzern - Delémont 4:1 (2:0)
Winterthur - Neuchâtel Xamax 1:1 (0:1)

1. Neuchâtel Xamax 9 5 4 0 19: 6 19
2. Wil 9 4 3 2 10: 7 15
3. Lausanne 9 4 2 3 12:10 14
4. Aarau 9 4 2 3 12:14 14
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5. Thun 9 4 1 4 13:14 13
6. Delémont 9 2 3 4 8:13 9
7. Luzern 9 2 2 5 17:17 8
8. Winterthur 9 1 3 5 9:19 6

(kil/sda)

 
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