Aargau geht gegen Kriminaltouristen vor
publiziert: Donnerstag, 5. Jul 2012 / 11:33 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Jul 2012 / 12:19 Uhr
Aargau ergreift Massnahmen gegen kriminelle Asylbewerber.
Aargau ergreift Massnahmen gegen kriminelle Asylbewerber.

Aarau - Mit mehr Polizeikontrollen und Sonderstaatsanwälten will der Aargauer Regierungsrat die zunehmende Zahl von Einbruchdiebstählen und die Sicherheitsprobleme mit Asylsuchenden eindämmen. Die Zusammenarbeit der Behördenstellen im Kanton soll verstärkt werden.

Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
1 Meldung im Zusammenhang
Das Ziel sei eine «Verbesserung der Sicherheitssituation», sagte Regierungsrat Urs Hofmann (SP) am Donnerstag vor den Medien in Aarau. Die Bevölkerung und die Gemeindebehörden seien verunsichert.

Es bestehe der Eindruck, dass die Asylsuchenden und Kriminaltouristen den Behörden auf der Nase herum tanzten, hielt der Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres (DVI) fest. Im Aargau werde die Kriminalität jedoch bereits seit 2011 verstärkt bekämpft.

Zahl der Delikte steigt

Die Zahl der Einbruch- und Diebstahldelikte nahm in diesem Jahr im Vergleich zu 2011 um rund 30 Prozent zu. Um 150 Prozent stieg die Zahl Einbruchdiebstähle in Fahrzeuge.

Bei einem grossen Teil der Täterschaft handle es sich um Asylsuchende aus Nordafrika und um organisierte Banden von Kriminaltouristen, hiess es vor den Medien. Zudem gebe es vermehrt Sicherheitsprobleme bei den Asylunterkünften. Kommt hinzu, dass das Volk im Oktober den Regierungsrat und das Kantonsparlament neu wählt.

Strafurteile rasch fällen

Vor diesem Hintergrund wird die Polizei ihre sichtbare Präsenz in der Öffentlichkeit weiter erhöhen. An sogenannten «Hotspots» wie Bahnhöfen und Asylunterkünften sollen vermehrt Personenkontrollen durchgeführt werden.

Gleichzeitig sollen Sonderstaatsanwälte dafür sorgen, dass die erwischten Straftäter rasch verurteilt werden. Der Informationsfluss zwischen Polizei, Justizbehörden und Sozialdienst soll verstärkt werden.

Das Ziel sei, die Informationen über Mehrfachtäter zu bündeln. Es gebe genügend Plätze für Untersuchungshäftlinge. Der Regierungsrat setzte auch die Taskforce «Crime Stopp» ein, welche die Umsetzung der getroffenen Massnahmen sicherstellt.

Forderungen an den Bund

Die rund 50 vom Kanton betriebenen Asylunterkünfte seien überbelegt, sagte Frau Landammann Susanne Hochuli (Grüne). Der Bund werde dem Aargau in diesem Jahr voraussichtlich bis zu 2000 Asylsuchende zuweisen. Die Suche nach Unterkünfte sei schwierig.

Der Kanton setzt daher auf grössere und zentrale Unterkünfte. Die Vorsteherin des Departementes Gesundheit und Soziales (DGS) forderte, dass der Bund die Asylsuchenden ohne Aussicht auf ein Bleiberecht nicht auf die Kantone verteilt. Die Verfahren müssten beschleunigt werden.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Aarau - Im Kanton Aargau verstärkt die Polizei auf öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen sowie im Umfeld von Asylunterkünften ihre ... mehr lesen 2
Erwischte Straftäter sollen rasch verurteilt werden. (Symbolbild)
Nur Asylbewerber?
"die Sicherheitsprobleme mit Asylsuchenden eindämmen"
Warum nur bei Asylbewerbern? Auch bei kriminellen Migranten fehlen härtere Massnahmen gänzlich. Grundsätzlich sollten ausländische Kriminelle solange inhaftiert werden, bis sie freiwillig ausreisen oder zwangsabgeschoben werden können. Die Sicherheit der hiesigen Bevölkerung steht nach wie vor über dem Wohle Krimineller.
Alles was Recht ist! Gesellschaftsgründungen, Rechtsberatung, Prozessführung etc.
Sie suchen Beratung, Sie brauchen Unterstützung. Sie setzen auf Erfolg und verlangen rasch messbare Resultate.
MENZI & PARTNER
Blaufahnenstrasse 14
8001 Zürich
21 Kinder und Jugendliche wurden Opfer sexueller Übergriffe. (Symbolbild)
21 Kinder und Jugendliche wurden Opfer sexueller ...
Täter vor Gericht  Bern - Im Kanton Bern muss sich ein 44-jähriger Sozialpädagoge wegen zahlreicher sexueller Übergriffe auf 21 Kinder und Jugendliche vor Gericht verantworten. Zu den Übergriffen kam es in der Regel in der Privatwohnung des Mannes oder in Alphütten. 
Berner Urteil: Ernüchterung für die Familien der Opfer Bern - Dass der Berner Missbrauchsprozess ohne Verwahrung des Angeklagten endet, ist aus Sicht ...
Der Verurteilte hat zahlreiche behinderte Kinder sexuell missbraucht. (Symbolbild)
Amnesty kritisiert  Doha - Katar, das Gastgeberland der Fussball-Weltmeisterschaft 2022, kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Die ...
In Katar sind die Arbeitsbedingungen für Hausangestellte oft miserabel.
Katar erlässt «Normen für das Wohlergehen der Arbeiter» Doha - Nach der massiven Kritik an unzumutbaren Arbeitsbedingungen auf WM-Baustellen in Katar ...
Nepals Botschaft meldete fast 200 Todesfälle von nepalesischen Gastarbeitern alleine im vergangenen Jahr.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Henau 2222
    Der perfekte (Massen-)Mord. "Bei der Nutzung im Körper von Krebspatienten existiert allerdings das ... Di, 15.04.14 00:52
  • keinschaf aus Henau 2222
    Antiklumpmittel Was mich bei solchen Problemen immer wieder beschäftigt, ist die ... Fr, 11.04.14 10:17
  • keinschaf aus Henau 2222
    Lesen Sie dazu... ....auch den Artikel in der AZ. Es gibt dort einen interessanten ... Fr, 11.04.14 04:42
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Forum Als ich diesen Bericht gelesen habe, habe ich an bestimmte ... Fr, 11.04.14 03:43
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Rechtsradikal zum xten! Noch immer verehren viele Moslems Herrn ... Mi, 09.04.14 03:38
  • jorian aus Gretzenbach 1447
    Rechtsradikal? Mensch ich hatte einen tollen Text verfasst! Weg! Dafür ist jetzt ... Di, 08.04.14 20:44
  • keinschaf aus Henau 2222
    Achtung! Linksradikales Gedankengut Wenn ein linksextremer Journalist dies schreibt, muss es ja stimmen, ... Di, 08.04.14 20:18
  • FrlRottenmeier aus frankfurt 6
    Achtung! Rechtsradikales Gedankengut ... Di, 08.04.14 15:24
Anthony Patt ist Professor für Mensch-Umwelt-Systeme an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog A new paradigm for climate adaptation The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 8°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 6°C 14°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
St.Gallen 8°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 8°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 8°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Genf 8°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 10°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten