Aargau lehnt Förderung alternativer Energien ab
publiziert: Dienstag, 6. Jan 2009 / 20:46 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Feb 2009 / 10:41 Uhr

Aarau - Energiepolitik bleibt im Kanton Aargau ein politischer Spaltpilz. Der Grosse Rat lehnte die von den Grünen lancierte Volksinitiative «für eine Energiepolitik mit Weitsicht» hauchdünn ab. Der Regierungsrat ist für das Begehren.

Das Begehren will der erneuerbaren Energie aus Holz, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie zum Durchbruch verhelfen.
Das Begehren will der erneuerbaren Energie aus Holz, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie zum Durchbruch verhelfen.
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Den Entscheid, die Initiative dem Volk zur Ablehnung zu empfehlen, fasste der Grosse Rat mit 64 gegen 63 Stimmen. SVP und FDP lehnten die Initiative ab, die den Anteil erneuerbarer Energien erhöhen will. Sie bemängelten, dass Wasserkraft und Kernenergie im Begehren nicht genannt würden.

Das im September 2007 eingereichte Begehren der Grünen Aargau will der erneuerbaren Energie aus Holz, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie zum Durchbruch verhelfen. Ihr Anteil soll bis 2020 auf 8,6 Prozent verdoppelt werden. SP, CVP, Grüne und die EVP machten sich für die Initiative stark.

Auch Regierungsrat Peter C. Beyeler (FDP) setzte sich für das Anliegen der Grünen ein. Der Antrag der FDP-Fraktion, die Botschaft des Regierungsrates zurückzuweisen und diesen zu beauftragen, einen Gegenvorschlag auszuarbeiten, scheiterte jedoch. Diesen Entscheid fasste das Parlament mit 64 gegen 63 Stimmen.

Das Begehren in Form einer allgemeinen Anregung war von 3944 Stimmberechtigten unterzeichnet worden. Die Volksabstimmung soll gemäss Staatskanzlei am 17. Mai oder am 27. September stattfinden.

(smw/sda)

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