Überraschungen nicht ausgeschlossen
Aargau wählt Regierung und Parlament neu
publiziert: Sonntag, 21. Okt 2012 / 09:44 Uhr
Die FDP will den einzigen frei werdenden Sitz in der Kantonsexekutive mit Stephan Attiger, Grossrat und Stadtmann von Baden, verteidigen.
Die FDP will den einzigen frei werdenden Sitz in der Kantonsexekutive mit Stephan Attiger, Grossrat und Stadtmann von Baden, verteidigen.

Aarau - Die Aargauer Wählerinnen und Wähler bestimmen heute Sonntag die politische Zusammensetzung von Regierung und Parlament neu. Die beiden Erneuerungswahlen finden erstmals gemeinsam statt. Obwohl der Wahlkampf kaum Wellen warf, sind Überraschungen nicht ganz ausgeschlossen.

5 Meldungen im Zusammenhang
Vier der fünf bisherigen Regierungsmitglieder stellen sich der Wiederwahl. Die Kantonsexekutive ist seit 2009 eine politische Patchwork-Familie: Die fünf Parteien SVP, SP, CVP, FDP und Grüne stellen je einen Regierungsrat.

Im Amt bestätigt werden wollen Frau Landammann und Gesundheitsdirektorin Susanne Hochuli (Grüne), Justizdirektor Urs Hofmann (SP), Bildungsdirektor Alex Hürzeler (SVP) und Finanzdirektor Roland Brogli (CVP). Brogli ist seit 2001, die drei anderen Exekutivmitglieder sind seit 2009 im Amt.

Regierungsrätin Hochuli im Rampenlicht

Die FDP will den einzigen frei werdenden Sitz mit Stephan Attiger, Grossrat und Stadtmann von Baden, verteidigen. Regierungsrat Peter C. Beyeler (FDP) geht nach zwölf Jahren in den Ruhestand.

Die SVP möchte als stärkste politische Kraft im Aargau einen zweiten Sitz in der Regierung erobern. Kampfkandidat ist SVP-Kantonalpräsident und Grossrat Thomas Burgherr. Die Kandidatur des wenig profilierten Burgherr richtet sich gegen Regierungsrätin Hochuli.

Die Rechnung der SVP dürfte kaum aufgehen. Die bürgerlichen Parteien konnten sich nicht auf einen Schulterschluss einigen. Die Ausmarchung um den fünften Sitz wird eventuell erst in einem zweiten Wahlgang entschieden. Zur Regierungsratswahl treten auch drei Aussenseiter an, die keinerlei Chancen haben.

Parlament: Trend zur Mitte im Mittellandkanton

Bei der Erneuerungswahl Grossen Rates müssen sich die grossen Parteien und die Kleinstgruppierungen auf Verluste einstellen. Für die 140 Sitze im Kantonsparlament treten nicht weniger als 1100 Männer und Frauen auf 13 Listengruppen an.

Die SVP ist seit 2001 im Grossen Rat mit Abstand die stärkste Partei. Bei den Wahlen im März 2009 eroberte sie 45 der 140 Sitze, gefolgt von SP (22 Sitze), CVP (21), FDP (20) sowie Grünen (13) und EVP (6).

Den Sprung ins Parlament schafften damals erstmals die Grünliberalen (5 Sitze) und die BDP (4). Die rechten Kleinstparteien Schweizer Demokraten (2) und EDU (2) spielten kaum eine Rolle. Seit den letzten Wahlen wechselten fünf Grossräte die Partei.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Aarau - Das Aargauer Volk setzt bei der Kantonsregierung auf Kontinuität. Die Wähler haben am Sonntag die bisherigen ... mehr lesen
Regierungsgebäude in Aarau, Sitz der Aargauer Kantonsregierung.
Die SP-Volksinitiative «für eine sichere Aargauer Kantonalbank» hatte keine Chance.
Aarau - Das Aargauer Volk muss auch künftig nicht zwingend über eine Privatisierung der Aargauischen Kantonalbank (AKB) ... mehr lesen
Aarau - Der Schutz der Landschaft am Hallwilersee im Kanton Aargau wird nicht gelockert. Das hat das ... mehr lesen
Am Hallwilersee wohnt jeder gerne.
Aarau - Der Kanton Aargau passt seine Volksschule der Schulstruktur der übrigen Schweiz an. Das Volk hat am Sonntag ... mehr lesen
Die Primarschule wird im Aargau um ein Jahr auf sechs Jahre verlängert, die Oberstufe dafür um ein Jahr auf drei Jahre verkürzt.
Auf dem Bundesplatz soll es ruhig zu und her gehen.
Auf dem Bundesplatz soll es ruhig zu und her gehen.
Verhindern von Grossdemonstration  Bern - In Bern wird es auch 2015 keine Grossdemonstration einer Partei kurz vor den eidgenössischen Wahlen geben. Die Berner Stadtregierung hat beschlossen, im Oktober nächsten Jahres keine Wahlkundgebungen zu bewilligen. 
Wahlen 2015  Bern - Wäre in der Schweiz in der vergangenen Woche gewählt worden, hätte die SVP gegenüber ...  
Der abtretende Bundespräsident Didier Burkhalter (FDP) soll laut Wählerumfrage für wichtige Rollen eingesetzt werden und liegt damit an der Spitze.
Die Sonntagspresse de­bat­tie­rt u.a. über die Léger-Wahlumfrage.
Sonntagsblätter berichten über Wahlumfrage und Burka-Verbot Bern - Eine Umfrage der «SonntagsZeitung» zeigt einen leichten Aufwärtstrend für fast alle Parteien ausser der ...
Fast drei Viertel der Befragten befürworten eher oder sicher die Strategie des Bundesrats, die Masseneinwanderungsinitiative umzusetzen. (Symbolbild)
SRG-Wahlbarometer sieht Verluste bei der SVP und Gewinn bei GLP Bern - Die Masseneinwanderungsinitiative scheint der SVP keinen Rückenwind zu geben: Die Volkspartei wäre ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1103
    Zum Börsencrash noch etwas Auch hier sieht man wieder, wie rechtslastiges Denken die Dinge ... heute 18:46
  • Kassandra aus Frauenfeld 1103
    Ich kann mir helfen, aber diese Kommentare erregen immer Widerspruch in mir. Man kann die ... heute 18:33
  • PMPMPM aus Wilen SZ 166
    Gute Analyse... ...aber die Schnittmenge zwischen Salonsozialisten und Intellektuellen ... heute 11:43
  • thomy aus Bern 4173
    Burka-Tragverbot in der Schweiz ... Ich denke JA! Diese Frauen bewegen sich bei uns in absolut fremdem ... gestern 22:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2633
    Musliminnen... können mit der Burka rumlaufen, wie sie wollen. Aber es darf sich dann ... gestern 11:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2633
    Es... muss nun allen Flüchtlingsunterstützern die Möglichkeit gegeben werden ... Sa, 20.12.14 20:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1103
    Ich würde mich nicht dazu hergeben, an jedem Schweinehund zu lecken! Sorry! Das tun ... Fr, 19.12.14 11:20
  • PioXX aus Orbetello 161
    Das Lecken... ...das habe ich leider einem anderen Schweinehund versprochen! Fr, 19.12.14 09:44
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich -1°C 6°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel -1°C 6°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 1°C 9°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern -2°C 8°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern -1°C 8°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf -2°C 9°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 3°C 10°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten