Aargau will Hochbegabte integrieren statt aussondern
publiziert: Dienstag, 25. Sep 2007 / 16:22 Uhr

Aarau - Das schweizweit erste Projekt für ein staatliches Elitegymnasium im Kanton Aargau hat Schiffbruch erlitten. Der Grosse Rat hat die Schaffung einer vom Regierungsrat forcierten «Superschule» mit 79 gegen 53 Stimmen abgelehnt.

Die Aargauer wollen kein Elitegymi.
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Gegen das Gymnasium für Hochbegabte stimmten die Fraktionen der SVP und SP. Die Fraktionen FDP, CVP und Teile der Grünen und EVP sprachen sich für einen solchen Schultypus aus.

Den Entscheid gegen das Elitegymnasium fällte das Parlament in der Debatte zum Planungsbericht über die Bildungsreform. Statt in einer «Superschule» sollen die Hochbegabten im Rahmen der integrativen Schule gefördert werden.

Der Regierungsrat hatte das Elitegymnasium vorgeschlagen und damit grosses Aufsehen erregt. Nur drei Prozent der Jugendlichen eines Jahrgangs sollten den Sprung in diese Schule für Hochbegabte schaffen. Sie sollten gemäss Regierungsrat «auf allerhöchstem Niveau auf das Studium an einer Universtität vorbereitet» werden.

Bereits die vorberatende Komission des Grossen Rates und die Lehrkräfte hatten sich gegen das Gymnasium ausgesprochen. Das Vorhaben widerspreche den pädagogischen Bemühungen zur Integration, hielt der Aargauische Lehrerinnen- und Lehrerverband (ALV) fest. Um die Hochbegabten gezielt zu fördern, sei die «Aussonderung der falsche Weg».

(smw/sda)

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