Aargauer Gemeinde Birr wehrt sich gegen Asylheim
publiziert: Montag, 27. Aug 2007 / 11:33 Uhr

Birr - Der Gemeinderat von Birr AG verlangt vom Aargauer Regierungsrat die Schliessung der kantonalen Notunterkunft für abgewiesene Asylbewerber. Die Unterkunft solle ausserhalb des bewohnten Gebietes liegen. Auf das Heim war geschossen worden.

Die Notunterkunft soll möglichst bald geräumt werden. (Archivbild)
Die Notunterkunft soll möglichst bald geräumt werden. (Archivbild)
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Man wehre sich, weil die Notunterkunft mitten im Dorf liege, sagte Gemeinderat Daniel Hablützel auf Anfrage zu einem Bericht der «Aargauer Zeitung».

Für die Notunterkunft, in der Asylbewerber mit einem Nichteintretensentscheid (NEE) lebten, solle ein anderer Standort gesucht werden.

Die Unterkunft befinde sich neben dem Kindergarten und dem Pfarrhaus. Bei der Unterkunft werde mit Drogen gehandelt, sagte Hablützel, verantwortlicher Gemeinderat für Soziales und Fürsorge.

Schüsse auf die Unterkunft

In der von 434 Personen unterzeichneten Motion an den Regierungsrat fordert Birr «kurzfristige Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung».

Auf die Unterkunft waren im Juni in der Nacht aus einem fahrenden Auto sieben Schüsse abgefeuert worden. Alle sechs Bewohner blieben unverletzt.

Die Täterschaft sei noch immer unbekannt, sagte ein Sprecher der Aargauer Kantonspolizei auf Anfrage.

(rr/sda)

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