Aargauer Volksinitiative will privates Feuerwerk verbieten
publiziert: Dienstag, 30. Okt 2012 / 16:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 31. Okt 2012 / 06:53 Uhr
Der Regierungsrat soll die «Feuerwerke ohne Knallkörper für besondere öffentliche Anlässe» regeln. (Symbolbild)
Der Regierungsrat soll die «Feuerwerke ohne Knallkörper für besondere öffentliche Anlässe» regeln. (Symbolbild)

Aarau - Privates Feuerwerk soll im Kanton Aargau verboten werden. Eine entsprechende Volksinitiative ist am Dienstag mit rund 3700 Unterschriften bei der Staatskanzlei Aargau eingereicht worden. Das Verbot soll Menschen, Tiere und Umwelt vor «uneingeschränkter Knallerei» schützen.

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Die Initiative «zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt vor privaten Feuerwerken» will das kantonale Brandschutzgesetz verschärfen. Demnach soll das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf dem Kantonsgebiet verboten werden.

Erlaubt bleiben sollen Feuerwerke, wie sie von einzelnen Gemeinden am Nationalfeiertag oder an grossen Jubiläumsfesten veranstaltet werden. Der Regierungsrat soll gemäss Initiativtext die «Feuerwerke ohne Knallkörper für besondere öffentliche Anlässe» regeln.

Hinter dem vor einem Jahr lancierten Volksbegehren stehen Grossräte der SP, Grünen, Grünliberalen, CVP, EVP und der Schweizer Demokraten. Lärm- und Umweltbelastung durch Feuerwerk habe zugenommen, halten die Initianten fest. Die Knallerei stelle für viele Menschen und Tiere eine «akute Gefahr» dar.

Das Sammeln der 3000 notwendigen Unterschriften sei nicht einfach gewesen, hält das Initiativkomitee fest. So hätten sich Umweltverbände und Tierschutzorganisationen sehr zurückhaltend für das Begehren eingesetzt. Zusätzliche Verbote stiessen in einer Welt von Vorschriften offenbar nicht nur auf Begeisterung.

(knob/sda)

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