Terrorverdächtiger ändert Meinung
Abdeslam will nach Paris ausgeliefert werden
publiziert: Donnerstag, 24. Mrz 2016 / 11:29 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Mrz 2016 / 16:11 Uhr

Brüssel - Der vergangene Woche in Belgien festgenommene Verdächtige der Pariser Anschläge, Salah Abdeslam, stemmt sich nicht mehr gegen eine Auslieferung nach Frankreich. Abdeslam wolle «so schnell wie möglich» an die französischen Behörden überstellt werden.

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Dies sagte sein Anwalt Sven Mary am Donnerstag nach einer gerichtlichen Anhörung in Brüssel. Er werde die Auslieferung mit einer Untersuchungsrichterin besprechen, damit sie dieser zustimme, sagte Mary. Eine Entscheidung zur Haftprüfung seines Mandaten in Belgien wurde demnach vorerst auf den 7. April verschoben.

Abdeslam war nach langer Fahndung am Freitag verhaftet worden. Er soll auch Verbindungen zu den Attentätern der Brüsseler Anschläge gehabt haben.

Abdeslam wurde seit den Pariser Anschlägen vom November mit 130 Toten als einer der Mittäter gesucht. Er ist der Bruder eines der Selbstmordattentäter und soll drei der Attentäter zum Pariser Fussballstadion Stade de France gefahren haben. Nach Angaben der französischen Ermittler wollte er sich dort ursprünglich auch selbst in die Luft sprengen.

Anschläge in Brüssel

Am Freitag wurde Salah Abdeslam bei einer dramatischen Polizeiaktion im Brüsseler Stadtteil Molenbeek gefasst. Vor den Pariser Anschlägen soll er unter anderem in Ulm gewesen sein, um dort mögliche Komplizen abzuholen. Laut Belgiens Aussenminister Didier Reynders war der 26-Jährige nach den Angriffen von Paris zu weiteren Anschlägen in Brüssel bereit.

Einer der Selbstmordattentäter der Anschläge in Brüssel, Khalid El Bakraoui, soll unter falschem Namen Verstecke für die Paris-Attentäter gemietet haben. Bei den Anschlägen vom Dienstag waren am Brüsseler Flughafen und in einer U-Bahn-Station im Europa-Viertel mindestens 31 Menschen getötet und 300 weitere verletzt worden.

(kjc/sda)

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Terrorist wurde gefasst. Aber wohin fliehen eigentlich derzeit die ganzen Kämpfer des Daesh (IS), die Al-Nusra-Kämpfer und all diese Bastarde, die derzeit vor der syrischen Armee und den Russen fliehen? Etwa als "Flüchtlinge" nach Europa?
Seltsamkeiten auch bei den Terroranschlägen in Brüssel
Seltsam ist jetzt, dass in Brüssel ein Testament eines der Attentäter gefunden wurde. Die Beamten sollen laut Angaben der Staatsanwaltschaft auf einem Computer im Brüsseler Viertel Schaerbeek ein Testament von Ibrahim El Bakraoui gefunden haben. Das erinnert mich daran, dass man auch nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA das Testament des Selbstmordattentäters Atta fand. In den Trümmern des World Trade Center in New York entdeckte man sogar den Pass eines der Terroristen. Auch nach der Ermordung der Charlie Hebdo Mitarbeiter fand man einen Ausweis den einer der beiden Mörder verloren hatte. Ein Untersuchungsrichter der an der Untersuchung des Falles Charlie Hebdo beteiligt war, beging Selbstmord.

Gerhard Wisnewski dokumentierte den Fall Charlie Hebdo ausführlich.

https://www.youtube.com/watch?v=K7T-40_0nAE

Bei den Bombenanschlägen in London fanden am gleichen Tag Übungen statt, die ähnliche Attacken auf das Londoner Verkehrssystem wie sie an diesem Tag stattfanden simulierten, wie Telepolis dokumentierte.

http://www.heise.de/tp/artikel/32/32915/1.html

Alles sehr seltsame Dinge...

Siehe auch zu den Terrorattacken in Brüssel bei Global Research Kanada:

http://www.globalresearch.ca/former-israeli-intelligence-operatives-ru...
.
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