Abgaben für Familien und Alleinerziehende gestiegen
publiziert: Mittwoch, 28. Feb 2007 / 15:05 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Feb 2007 / 15:22 Uhr

Paris/Berlin - Die Abgaben auf das Arbeitseinkommen sind in der Schweiz in den letzten Jahren allgemein stabil geblieben, sie liegen weiter deutlich unter dem OECD-Schnitt. Für Familien mit Kindern und Alleinerziehende zog die Belastung jedoch leicht an.

Die Belastungen für die Familie steigen langsam.
Die Belastungen für die Familie steigen langsam.
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Unter den 30 OECD-Ländern steht die Schweiz mit ihrer Abgabenlast an 23. Stelle. Dies geht aus den jüngsten Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Steuer- und Abgabenlast hervor. Die Untersuchung wurde in Paris veröffentlicht.

So blieben 2006 bei einem zum Durchschnittslohn beschäftigten Schweizer Single von 100 Franken nach Abzug von Steuer und Sozialbeiträgen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) noch 70,3 Franken netto übrig (70 Franken im Jahr 2000). Das OECD-Mittel liegt bei 62,5 Franken netto.

Die Unterschiede

Für Familien mit Kindern und Alleinerziehende ist der Abstand zum OECD-Mittel kleiner. Hier sind die Belastungen in den vergangenen Jahren auch geringfügig gestiegen.

Für einen verheirateten Durchschnittsverdiener mit zwei Kindern (Partner arbeitet nicht) etwa stiegen die Abzüge vom Bruttolohn zwischen 2000 und 2006 um 0,6 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent. Von 100 Franken bleiben 81,10 Franken netto.

Bei Alleinerziehenden mit zwei Kindern (mit einem Einkommen von 67 Prozent des Durchschnittlohns) stiegen die Abzüge um 0,6 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent, womit von 67 Franken 53,6 Franken übrig bleiben.

(dl/sda)

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