Abgeschobene Kurden nicht mehr in türkischer Haft
publiziert: Samstag, 4. Sep 2004 / 16:39 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Sep 2004 / 17:12 Uhr

Lausanne - Eine kurdische Familie, die zu den 523 vom Kanton Waadt zurückgewiesenen Asylbewerbern gehört, ist bei ihrer Rückkehr in die Türkei von der Polizei in Empfang genommen worden. Inzwischen sind jedoch alle wieder freigelassen worden.

Aus dem Ausland abgeschobene türkische Staatsbürger werden routinemässig überprüft.
Aus dem Ausland abgeschobene türkische Staatsbürger werden routinemässig überprüft.
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Wie die Polizeiwache am Atatürk-Flughafen in Istanbul der Nachrichtenagentur sda auf Anfrage bestätigte, wurde der 36-Jährige bei der Landung am Donnerstag routinemässig zur Feststellung der Personalien festgehalten.

Nachdem die Überprüfung ergab, dass in der Türkei nichts gegen ihn vorliegt, wurde der Mann als Letzter der Familie noch am selben Tag wieder freigelassen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Aus dem Ausland abgeschobene türkische Staatsbürger werden bei ihrer Ankunft in der Türkei routinemässig darauf überprüft, ob sie wegen einer Straftat von der Justiz gesucht werden. Nach Angaben der Flufghafenpolizei werden täglich Dutzende solcher Ankommenden überprüft, von denen die allermeisten bald weiterreisen können.

Ein Vertreter der Waadtländer Asylkoordination hatte am Freitag die Kantonsregierung in Lausanne kritisiert. Diese habe bezüglich der Sicherheit der Rückkehrer keine Verantwortung übernommen. Zudem bemängelte er, dass die Schweizer Botschaft in der Türkei der Familie keine Hilfe angeboten habe.

(bert/sda)

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