Abramowitsch rutscht vom Reichen-Podest
publiziert: Montag, 14. Feb 2011 / 16:32 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Feb 2011 / 19:37 Uhr
Roman Abramowitsch.
Roman Abramowitsch.

Moskau - Der russische Tycoon Roman Abramowitsch zählt nicht mehr zu den drei reichsten Bürgern Russlands. Laut der am Montag veröffentlichten Liste der russischen Zeitschrift «Finans» rutschte der Besitzer des Londoner Fussballclubs Chelsea in diesem Jahr vom dritten auf den fünften Platz.

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Sein Vermögen wuchs binnen eines Jahres nur um 100 Millionen Dollar auf 17,1 Milliarden Dollar. Seinen ersten Platz verteidigen konnte hingegen Wladimir Lissin, der öffentlichkeitsscheue Besitzer des Stahlgiganten Novolipetsk. Nach Schätzung von «Finans» wuchs das Vermögen des 55-Jährigen binnen zwölf Monaten von 18,8 Milliarden auf 28,3 Milliarden Dollar.

Den zweiten Platz belegte wie schon im Vorjahr auch Michail Prochorow, der Besitzer des Investmentfonds Onexim. Sein Vermögen wird auf 22,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Neues Mitglied der Troika mit 19,9 Milliarden Dollar wurde demnach der Chef der Holding Metalloinvest und Mitbesitzer des Londoner Fussballclubs Arsenal, Alischer Usmanow. Auf dem vierten Platz landete der Stahlmagnat Oleg Deripaska mit 19 Milliarden Dollar.

Insgesamt umfasst die «Finans»-Liste 500 Namen von Unternehmern mit einem Vermögen von mehr als 160 Millionen Dollar. Die Zahl der Dollar-Milliardäre stieg von 77 im Jahr 2009 auf 114 ein Jahr später.

Verpflichtungen gegenüber Putin-Vertrauten

Dass Abramowitsch nicht mehr der Dreier-Spitze angehört, hat laut «Finans» vor allem zwei Gründe: Zum einen erhole sich der Immobilienmarkt in Europa nur langsam, an dem der Besitzer der Investmentgesellschaft Millhouse LLC erhebliche Anteile habe.

Zum anderen habe Abramowitsch «zahlreiche 'soziale' Verpflichtungen gegenüber Vertrauten von Ministerpräsident Wladimir Putin und der Regierung allgemein», schreibt das Blatt. Unter anderem unterstützte er auf Bitten Moskaus zahlreiche russische Bauprojekte.

Zudem verkaufte er laut «Finans» kürzlich seinen 25-prozentigen Anteil an Russland grösstem Fernsehsender zu einem Schleuderpreis an einen Verbündeten Putins.

(fest/sda)

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