Abstimmung über Betäubungsmittelgesetz
publiziert: Dienstag, 22. Jul 2008 / 17:19 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Jul 2008 / 19:34 Uhr

Bern - Das Referendum zum revidierten Betäubungsmittelgesetz ist formell zustande gekommen. Am 30. November kommt die Vorlage zusammen mit der Hanf-Initiative zur Abstimmung.

Die zweite Drogenvorlage will den Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von Hanfpflanzen für straffrei erklären. (Symbolbild)
Die zweite Drogenvorlage will den Konsum, Besitz, Erwerb und Anbau von Hanfpflanzen für straffrei erklären. (Symbolbild)
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Nach Prüfung der eingereichten Unterschriften blieben 51'969 gültige Unterschriften, wie die Bundeskanzlei mitteilte. Das Referendum hatte das Komitee «Nein zum Betäubungsmittelgesetz» aus rechtskonservativen Kreisen eingereicht.

Das Komitee wendet sich gegen «eine Liberalisierung der Drogenpolitik». Das Gesetz vernachlässige die Abstinenz, hielt das Komitee bei der Abgabe der Unterschriften fest. Die aktuelle Situation des Drogenmissbrauchs sei alarmierend. Zudem befürchtet das Komitee eine Ausweitung der Heroinverschreibung auf Kokain.

Die zweite Drogenvorlage, die Hanf-Initiative, will den Konsum psychoaktiver Substanzen der Hanfpflanzen sowie den Besitz, Erwerb und Anbau für den Eigengebrauch straffrei erklären. Für den Handel verlangt die Initiative Bundesvorschriften.

(tri/sda)

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Egozentrik
Es ist eben keine Sache, die nur den Kiffer alleine angeht, denn wenn sie dement werden oder einen Unfall bauen und möglicherweise auch noch dritte verletzen, liegen sie den Kassen und Versicherungen, also der Allgemeinheit, auf dem Geldbeutel! Vergleichbar den Abzockern, die den finanziellen Schlamassel angerichtet haben: Der Staat wird es schon richten! Diese extreme Egozentrik scheint auch noch blind zu machen!
Vielen Dank
Ein weiterer Beweis für die Richtigkeit der Studien, die beweisen, dass Kiffen schwere Hirnschäden verursacht.
Kiffen ja oder nein
Kiffen kann Schizophrenie auslösen. Nur weil es in Holland legal ist, muss es ja hier nicht sein. Und die, die kiffen wollen, machen es mit oder ohne Zustimmung.
Sind wir wieder einmal soweit?

Nur äusserst dumme Menschen begehen den gleichen Fehler zweimal; habt ihr aus der Vergangenheit nichts gelernt?

==)

http://de.wikipedia.org/wiki/Platzspitz

Gegen Ende der 1980er Jahre wurde der Platzspitz zum Treffpunkt der Drogensüchtigen, die zuvor von anderen Plätzen vertrieben worden waren. Die offene Szene wurde von der Polizei und Politik lange toleriert, so dass der Zulauf immer grösser wurde. Süchtige aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland trafen sich in Zürich und viele liessen sich auf dem Platzspitz nieder. Zeitweise hielten sich gegen 3000 Drogenkonsumenten im Park auf.

Durch die Zunahme der Nachfrage stieg auch das Angebot an Drogen. Obwohl die Preise sehr tief waren, lebten die meisten der Süchtigen in grösster Armut und verdienten sich mit Diebstählen das Geld für die Drogen. Am Flussufer entstanden mehrmals kleine Dörfer aus provisorischen Behausungen, die vielen Süchtigen vorübergehend als Heimat dienten. Diese wurden allerdings regelmässig nach wenigen Tagen wieder abgerissen. So zum Beispiel «Chaotikon I» (April 1981) und «Chaotikon II» (Mai 1981).

Der Platzspitz erregte als Needle Park internationales Aufsehen. Offener Drogenhandel und -konsum sowie das grosse Elend inmitten der reichen Schweiz brachten Zürich einen zweifelhaften Ruhm. Alleine 1991 starben auf dem Platzspitz 21 Personen am Konsum von Drogen. Rund 3600 Mal mussten Sanitäter Menschen wiederbeleben. [1]

Die Spitze zwischen Limmat und SihlDie Schliessung des Parks am 5. Februar 1992 zeigte dann aber, dass Repression allein das Drogenproblem auch nicht aus der Welt schafft. Auch nach sechs Jahren Drogenszene auf dem Platzspitz fehlte es an einer gesamtheitlichen Lösung der Drogenprävention, die nicht nur auf Vertreibung der Drogensüchtigen absah, sondern auch eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorsah und Wege aus der Drogenkriminalität bot. Die Vertreibung der Drogensüchtigen vom Platzspitz verlagerte die offene Szene in angrenzende Quartiere, ehe sie sich auf dem stillgelegten Bahnhof Letten wieder ansiedelte. Erst die Schliessung des Lettenareals am 14. Februar 1995 führte zu einer Wende der Drogensituation und einer Besserung der Lebensqualität in Zürich. Der Erfolg ist dadurch zu erklären, dass das polizeiliche Vorgehen von weitgehenden präventiven Massnahmen in der ganzen Schweiz begleitet wurden. So wurden beispielsweise kantonsfremde Konsumenten konsequent in ihre Heimatkantone zurückgeführt und Fixerräume eingerichtet.

==)

... ich weiss, es ist unangenehm, es ist tabu, es geht dich nichts an ... !
... ich weiss, das sind die anderen - du bist anders!

... ja ja versteck dich weiterhin ...

... genau, lasst die Rapper aus den USA wieder über den Platzspitz berichten - solche Publizität wünscht ihr euch; Hauptsache ihr müsst euch nicht mehr mit diesem Thema auseinandersetzen!

Toll, sind wir wieder einmal soweit?
korrektur bitte
liebes thomy
ich bin einen chronischer klein-schreiberer. bitte beachten das, falls du auch vorhaben, mich zum korrektieren;-)
lg
blubber... die geburt ist eine droge... kiff kiff!
...naja, bei so einer gequirlten schei..e die du da von dir gibst, glaub ich dir gerne, dass du dir seit 18-jahren täglich acht "knochen" reinballerst.
du tust so als ob hasch &co. keine droge ist, sagst jedoch alkohol ist volksdroge. dann nimmst du deine aussagen und vergleichst sie. jetzt pass auf, ich definiere "vergleichen".

definiere: vergleichen
nach gleichheiten suchen / ein gleichniss aufstellen... / gegenüberstellung

...wenn du also nach gleichheiten suchst kanns ja wohl kaum sein dass also kiffen keine droge sein soll und alk schon... entweder ist beides droge oder es ist eben keines von beidem droge. an deiner stelle würd ich mal (einen Tag) darüber nachdenken.
übrigens: du verallgemeinerst! gesetze sind da um gebrochen zu werden, sagst du. also sag ich dir: gehe morden, vergewaltige eine frau, lüge, betrüge, pinkel auf die strasse! am besten studierst du das zgb (zivilgesetzbuch) und brichst jedes gesetz. das darfst du jetzt nich wörtlich nehmen, klaro? schieb dir lieber noch n knochen rein:-)

und an alle kiffer: ihr kifft ja eh schon, seit bisher auch an euren stoff gekommen. wär ja eh kein problem (ob legal oder nicht) euch euren pot zu beschaffen. ich verstehe echt die aufregung nicht?
legalisieren
ich kiffe seit ich 12 j alt bin. ich bin heute über 30 ich zahle meine steuer ich gehe regelmässig arbeiten und ich werde immer meine 6 bis 8 joints pro tag rauchen ob das legal ist oder nicht ist mir scheissegal ihr könnt nicht bestimmen was ich mit meiner gesunheit anstelle das ist mein problem damit schade ich nur mir und niemand anderen leute wacht auf das ist ein naturprodukt das wahr schon so bevor wir menschen es zu dem problem machten. ich lasse mir das vom staat nicht verbieten und wenn wohl dann höre ich zu auf arbeiten. das muss jederwohl selber wissen. oder noch besser verbietet den alkohol aber leider ist das die volksdroge nummer 1 und mit dem hat jeder politiker wahrscheinlich selber ein drogenproblem. leute spinnt ihr was möchtet ihr uns noch alles verbieten?????? gesetze sind da um sie zu brechen nicht um sie zu befolgen? das wäre eine einahme quelle mehr um unsere schulden abzubauen. und noch etwas kiffen ist nicht eine einstiegsdroge ich habe noch nie etwas anderes genommen, das ist ein schwachsinn die eistiegsdroge nummmer eins ist und bleibt die geburt mfg
Habe Mühe
In einer Zeit, in der Raucher (und ich rauche übrigens nicht) überall geächtet werden, habe ich mit solch einer Vorlage Mühe. Es ist zwar mittlerweile klar, dass Hanf ein sehr gutes Heilmittel sein kann. Aber für mich ist es auch weiterhin klar, dass es genauso eine Einstiegsdroge sein kann. Und wenn ich die lahmen und bekifften Stifte, Kantischüler und Studenten betrachte, dann frage ich mich schon, ob wir ihnen den Konsum so leicht machen sollten. Klar ist für mich, dass ein Kiffer nicht als straffällig betrachtet sein soll, und dass die jetzige Art, wie man mit dem Problem umgeht, auch nicht gut ist. Zudem ist es für mich auch klar, dass alle "Drogen" (sprich auch Medimissbrauch, Alk, Nikotin etc.) ähnlich behandelt werden müssten.
Super
Nun hoffe ich sehr, dass die Vorlage vom Volk angenommen wird!
.
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