Abtreibung: Mehrheit der Schweizer für Fristenregelung
publiziert: Freitag, 26. Apr 2002 / 20:17 Uhr

Bern - Würde das Schweizer Stimmvolk bereits an diesem Wochenende über die Fristenregelung abstimmen, würde die Vorlage mit einer deutlichen Mehrheit angenommen. Die Initiative 'Für Mutter und Kind' würde mit einer etwas knapperen Mehrheit abgelehnt.

Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die im Auftrag von SF DRS, TSR und TSI durchgeführt wurde. Das GfS-Forschungs befragte zwischen dem 10. und 22. April 1'255 Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz. 64 Prozent der Befragten sprachen sich für die Fristenregelung aus, 23 Prozent dagegen. 13 Prozent hatten sich noch keine Meinung gebildet.

Für die Initiative 'Für Mutter und Kind' hätten Mitte April dagegen nur 33 Prozent der Befragten ein Ja in die Urne gelegt. 56 Prozent hätten dagegen gestimmt, während 11 Prozent noch unentschieden waren.

Obwohl die CVP gegen die Fristenregelung das Referendum ergriffen hat, sprechen sich 55 Prozent der Befragten, die sich dieser Partei zurechnen, für die Vorlage aus und nur 40 Prozent dagegen. 5 Prozent haben sich noch nicht entschieden.

Noch deutlicher ist der Unterschied bei der SVP, wo 63 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger die Fristenregelung trotz Nein-Parole ihrer Partei befürworten. 28 Prozent sind dagegen, 9 Prozent unentschieden.

Noch klarer sind die Verhältnisse bei den Wählerinnen und Wählern der SP und der FDP. Dort treten in Übereinstimmung mit der Parteispitze 80 bzw. 68 Prozent für die Liberalisierung des Schwangerschaftsabbruchs ein. Lediglich 13 bzw. 14 Prozent sind dagegen, 7 respektive 18 Prozent waren noch unentschieden.

Die Initiative 'Für Mutter und Kind' wird von der Basis aller Bundesratsparteien abgelehnt.

(sk/sda)

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