Achter Meningitis-Toter in den USA
publiziert: Dienstag, 9. Okt 2012 / 12:37 Uhr
Eine Form von Meringitis unter dem Mikroskop.
Eine Form von Meringitis unter dem Mikroskop.

New York - Tod statt Heilung: Ein pilzverseuchtes Medikament lässt in den USA immer mehr Patienten an Meningitis erkranken und sterben. Tausende Menschen haben das Präparat erhalten. Wie es zu der Verunreinigung kam, ist noch unklar.

Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
6 Meldungen im Zusammenhang
Bisher starben acht Patienten an Meningitis, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta am Montag (Ortszeit) mitteilte. Demnach starb als bisher letzter ein Infizierter in Tennessee an der Hirnhautentzündung. Die Zahl der Erkrankten stieg auf 105.

Ursache ist ein mit Pilzen verseuchtes Medikament. Mehr als 30'000 Menschen könnten betroffen sein. Das Präparat mit dem Wirkstoff Methylprednisolon-21-Acetat, das in die Nähe des Rückenmarks gespritzt wird, ist laut CDC in 23 der 50 US-Bundesstaaten geliefert worden.

Insgesamt haben 76 medizinische Einrichtungen das vor allem bei chronischen Entzündungen eingesetzte Medikament erhalten. Die Fälle beschränken sich bisher auf neun Bundesstaaten.

Die mit dem Medikament übertragene Form von Meningitis ist nicht ansteckend. Ärzte suchen nun nach weiteren Patienten, die die verunreinigte Arznei erhalten haben könnten. Die betroffenen Chargen seien seit Mai verabreicht worden, teilten die CDC mit.

Erkrankung schwer erkennbar

Die Symptome scheinen zuerst fast harmlos: Die Patienten fühlen sich schwach und haben Kopfschmerzen und Fieber. Hinzu kommen dann aber Schwindelgefühl und Lähmungserscheinungen - wie bei einem leichten Schlaganfall. Weil die Symptome mitunter erst vier Wochen nach der Ansteckung auftreten, wird die Erkrankung nicht leicht erkannt.

Wie es zur Verunreinigung des Medikament kam, sei noch unklar, hiess es bei den CDC. Die gesamte Produktion des Herstellers NECC in Framingham (US-Staat Massachusetts) wurde bereits am 3. Oktober vorerst gestoppt.

Die meisten der betroffenen Staaten verzeichnen bisher nur wenige Fälle, in Virginia sind es allerdings 23, in Michigan 21 und in Tennessee 35. Die Toten kommen aus Tennessee (4), Michigan (2), Maryland (1) und Virginia (1).

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Nach der massenweisen Verunreinigung von Schmerzspritzen sind in den USA bereits mehr als 350 Fälle ... mehr lesen
Bereits mehr als 350 Fälle seltener Meningitis in den USA
Washington - Die Behörden in den USA haben eine Verunreinigung von Medikamenten als Grund für den massenhaften Ausbruch von Hirnhautentzündungen nun offiziell bestätigt. Die Pilzverseuchung in Schmerzspritzen sei tatsächlich der Grund für den Ausbruch der Meningitis. mehr lesen 
Tallahassee - Floridas Gouverneur Rick Scott hat während der Meningitiswelle Hilfesuchenden aus Versehen die Nummer einer ... mehr lesen
Keine Hilfe gegen die Krankheit.
Die Zahl der Erkrankten stieg innerhalb von 24 Stunden von 105 auf 119. (Symbolbild)
New York - Die von einem verunreinigten Medikament ausgelöste ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
New York - Ein verunreinigtes Medikament hat in den USA zu einer Welle tödlicher Hirnhautentzündungen geführt und ... mehr lesen
Die Streroide wurden den Patienten als Schmerzmittel in den Rückenmarkkanal gespritzt. (Symbolbild)
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Kreislauf und Herzfrequenz werden erhöht und genug Energie verbrannt.
Kreislauf und Herzfrequenz werden erhöht und ...
Studie  Cincinnati - Computerspiele wie Xbox-Kinect und Wii, die Kinder und Jugendliche zur Bewegung animieren, wirken sich positiv aus, wie die University of Western Australia in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden hat. «Die Kinder und Jugendlichen können durch die regelmässige Bewegung, die ihnen durch die Computerspiele abverlangt wird, ihre Gesundheit erhalten», sagt Studienleiterin Louise Naylor. 
Sechs Monate Testphase  Kuwait-Stadt - In Kuwait sollen Ausländer künftig morgens keinen Zugang mehr zu öffentlichen Spitälern haben. So dürfen die Ambulanzen der staatlichen Dschahra-Klinik westlich der Hauptstadt vom 1. Januar an in den Morgenstunden nur Kuwaiter behandeln.  
Vorsicht  Zürich - Rückruf bei der Migros: Die M-Classic Kantabrischen Sardellen in 50-Gramm-Dosen und einem Mindesthaltbarkeitsdatum Juli 2013 oder September 2013 sind nicht für den Verzehr geeignet. Bei Analysen wurden teilweise erhöhte Histaminwerte festgestellt.  
Bei Geburt 4,5 Promille Alkohol im Blut  Warschau - Das am Dienstag mit 4,5 Promille Alkohol im Blut geborene polnische Baby ...
Der Kleine ist offenbar in stabilem Zustand. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Henau 1513
    Was für ein Blödsinn aber auch;-) "Zudem liegt beim Co2 ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem. ... So, 12.05.13 00:33
  • jorian aus Gretzenbach 1170
    Steuerfaktor Ja da haben Sie recht die CO2 Steuer ist ein wichtiger Faktor. Sa, 11.05.13 22:23
  • ochgott aus Ramsen 641
    Wo.... wird es kälter. Ich sehe nichts davon. Zudem wird es bei einer ... Sa, 11.05.13 19:45
  • jorian aus Gretzenbach 1170
    Und.......... .......... dennoch wird es immer kälter. Sa, 11.05.13 07:51
  • keinschaf aus Henau 1513
    Studie, die AAAMMMDCCXVIII. "Mit dem Beginn der Pubertät gehen die Menschen später schlafen und ... Di, 23.04.13 00:09
  • jorian aus Gretzenbach 1170
    Die reiche CH................. .......... schickt das Geld lieber ins Ausland, als wie es den eigenen ... Fr, 12.04.13 04:36
  • Midas aus Dubai 3021
    Schäbige Schande Die Verdingkinder haben keine Lobby. Das das ganze bis in die 70er ... Fr, 12.04.13 01:01
  • zombie1969 aus Frauenfeld 1554
    Offenbar... hat man aus den Fehlern in der Vergangenheit immer noch nichts daraus ... Do, 11.04.13 19:47
Wettbewerb
Fitness für die Lachmuskeln ist garantiert.
Mitmachen und gewinnen  Freitag, 31. Mai und Samstag, 1. Juni. Das sind die Daten welche man sich unbedingt merken muss. Denn dann tritt Dieter Nuhr, einer der erfolgreichsten ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 5°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Basel 4°C 15°C leicht bewölkt bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen
St.Gallen 8°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 5°C 20°C leicht bewölkt bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Luzern 8°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Genf 6°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Gewitter, Regen
Lugano 12°C 15°C bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten