Administrativuntersuchung in Littau abgeschlossen
publiziert: Mittwoch, 25. Sep 2002 / 19:10 Uhr

Littau LU - Der Gemeinderat der Luzerner Vorortsgemeinde Littau soll mit einer Ressortumverteilung wieder handlungsfähig werden. Dies hat das Justizdepartement angeordnet. Faktisch läuft dies auf eine Entmachtung des Gemeindeammanns hinaus.

Justizdirektor Paul Huber informierte über den Abschluss der Administrativuntersuchung, die im Dezember 2001 über die Gemeinde eingeleitet worden ist. Die Massnahmen gelten bis Ende Legislatur 2000-2004.

Anlass der Untersuchung war ein langandauernder Konflikt im Gemeinderat (Exekutive). Im Kreuzfeuer stand Gemeindeammann Josef Schärli. Die vier andern Gemeinderäte boten gar ihren Rücktritt an, weil eine Zusammenarbeit mit ihm nicht mehr möglich sei.

Der zerstrittene Gemeinderat wurde darauf unter Beobachtung des Amtsstatthalters gesetzt. Seine Erkenntnisse und die administrative Untersuchung bestätigten die Vorhaltungen gegen den bekannten CVP-Politiker.

Die Vorwürfe sind gravierend. Schärli habe in Einzelfällen Obstruktion gegen die Gemeinderatsentscheide betrieben, habe Termine nicht eingehalten und seine Ressorts autokratisch geführt. Zudem zeige er sich uneinsichtig.

Ein weiteres Problem war die Ämterkumulation. Schärli unterstanden neben den Zentralen Diensten auch die gewichtigen Ressorts Bau und Finanzen. Dazu ist er Grossrat und in zahlreichen regionalen Organisationen tätig.

Um den Knoten zu lösen, verlangt der Kanton von Littau, dass die beiden Ressorts auf andere Personen übertragen werden. Der Gemeinderat habe diese Massnahmen am Mittwochmorgen vollzogen, sagte Gemeindepräsident Josef Wicki.

(sda)

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