Ägypten will Todesfälle bei Protesten gegen Militärrat prüfen
publiziert: Montag, 15. Okt 2012 / 21:29 Uhr
Während der Zeit, in der der Militärrat in Ägypten regierte, starben mindestens 120 Protestierende bei Konflikten.
Während der Zeit, in der der Militärrat in Ägypten regierte, starben mindestens 120 Protestierende bei Konflikten.

Kairo - Die ägyptische Justiz will die Rolle des ehemals regierenden Militärrats beim Tod von Demonstranten prüfen. Eine zivilrechtliche Untersuchung sei eingeleitet worden, meldete die ägyptische Nachrichtenagentur MENA am Montag.

4 Meldungen im Zusammenhang
Der Militärrat regierte Ägypten nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Husni Mubarak von Februar 2011 bis zu diesem Sommer. Während dieser Zeit starben mindestens 120 Protestierende bei Konflikten mit Sicherheitskräften und Soldaten. Mehr als hundert Beschwerden liegen vor.

Nach Angaben aus Justizkreisen wurde Ermittlungsrichter Tharwat Hamad mit den Untersuchungen beauftragt. Da die Mitglieder des Militärrats vor der Machtübergabe an Präsident Mohammed Mursi ein Gesetz beschlossen hatten, das sie vor zivilrechtlicher Verfolgung schützt, ist unsicher, wie weit Hamad mit seinen Ermittlungen kommen kann.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kairo - Im Streit mit dem von Islamisten dominierten ägyptischen Parlament hat der regierende Militärrat offenbar eingelenkt. Er stimmte am Sonntag einer Umbildung des Kabinetts zu. Das teilte Parlamentspräsident Saad al-Katatni am Sonntag mit. mehr lesen 
Kairo - Bei Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei sind in Kairo mindestens acht Menschen ums ... mehr lesen 1
Demonstranten in Kairo.
Stapel lebloser Körper, umringt von ägyptischer Militärpolizei, nach deren Angriff auf den Tahrir-Platz.
Kairo - In Kairo hat es vor dem angekündigten «Millionen-Marsch» der Gegner des ... mehr lesen
Kairo - In der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist es am Sonntagmorgen weiter zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dutzende Demonstranten versuchten in der Nähe des Innenministeriums Barrikaden zu errichten. mehr lesen  1
Zurück auf den Erfolgskurs. (Archivbild)
Zurück auf den Erfolgskurs. (Archivbild)
Renzi hat einen Plan  Rom - Sechs Monate nach seinem Amtsantritt startet Italiens Premier Matteo Renzi mit der Phase Zwei seines Regierungsprogramms. Am Montag stellte der Regierungschef seinen Plan für langfristige Reformen vor. Sein Programm will er in einem Zeitraum von drei Jahren umsetzen. 
Italiens Rückfall in die Rezession Rom - Italiens Wirtschaft ist wie befürchtet im Frühjahr zurück in die Rezession gefallen. Die am Freitag ...
Italiens Wirtschaft ist zurück in die Rezession gefallen. (Symbolbild)
Venezuela  Caracas - Die regierende Sozialistische Partei Venezuelas (Psuv) hat ein Gebet an den gestorbenen ...  
Verehrt wie ein Heiliger: Hugo Chavez.
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 7°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 7°C 19°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 9°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 16°C 26°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten