Änderung der Agrarpolitik 2011 gefordert
publiziert: Donnerstag, 30. Nov 2006 / 13:19 Uhr

Bern - Der Zahlungsrahmen der Agrarpolitik 2011 soll um 450 Mio. auf 13,95 Mrd. Franken angehoben werden. Dies forderten die Delegierten des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) an ihrer Versammlung in Bern. Zudem müsse das Reformtempo gedrosselt werden.

Ein Franken Marktstützung bringe in den Bauernfamilien rund 1,5 Franken Einkommen.
Ein Franken Marktstützung bringe in den Bauernfamilien rund 1,5 Franken Einkommen.
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Mit der eingeschlagenen «politischen Raserei» würde man eine massive Schwächung der Landwirtschaft riskieren, schreibt der SBV in einem Communiqué zur Versammlung. Der Wert der landwirtschaftlichen Produktion würde sinken und zahlreiche Arbeitsplätze gingen verloren.

Neben der Erhöhung des Zahlungsrahmens fordert der SBV auch eine Weiterführung der Marktstützungsmassnahmen. Ein Franken Marktstützung bringe in den Bauernfamilien rund 1,5 Franken Einkommen.

Massnahmen zur Kostensenkung gefordert

Weiter heisst es im Communiqué, dass griffige Massnahmen zur Kostensenkung nötig seien, so durch Zulassung von Parallelimporten oder Harmonisierung der Zulassungsvorschriften mit der EU. Damit zudem die Preise für Landwirtschaftsland nicht steigen würden, müssten die Kernelemente des Bodenrechtes weitergeführt werden.

Der Aufruf für eine Korrektur der Agrarpolitik 2011 (AP) richtet sich konkret ans Parlament und wurde von den Delegierten an der Versammlung verabschiedet.

(fest/sda)

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