Änderungen an Nordirland-Abkommen ausgeschlossen
publiziert: Samstag, 29. Nov 2003 / 08:40 Uhr

Dublin - Nach dem Wahlsieg der radikalen Kräfte bei der Regionalwahl in Nordirland haben die Regierungen von Grossbritannien und Irland Änderungen am Friedensabkommen von 1998 ausgeschlossen.

Die Zukunft der Selbstverwaltung liegt jetzt in den Händen der gewählten nordirischen Abgeordneten.
Die Zukunft der Selbstverwaltung liegt jetzt in den Händen der gewählten nordirischen Abgeordneten.
Das Karfreitagsabkommen zwischen Protestanten und Katholiken stehe für Neuverhandlungen nicht offen, hiess es in einer am in London und Dublin veröffentlichten gemeinsamen Erklärung beider Regierungen.

Sie verwiesen darauf, dass die Friedensvereinbarung durch eine Volksabstimmung bestätigt wurde, und riefen die Parteien in Nordirland dazu auf, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Die Zukunft der Selbstverwaltung liegt jetzt in den Händen der gewählten nordirischen Abgeordneten.

Die radikale Protestantenpartei Democratic Unionist Party (DUP) ging als stärkste Kraft aus der Regionalwahl hervor. Die Partei lehnt das Friedensabkommen und jegliche Zusammenarbeit mit der Sinn Fein ab, die zur stärksten Katholikenpartei wurde.

(bsk/sda)

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