Ärgert auch Aufsteiger St. Gallen den Meister?
publiziert: Mittwoch, 22. Jul 2009 / 08:30 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 22. Jul 2009 / 11:57 Uhr

Der FC Zürich steht im vorgezogenen Spiel der 4. Runde der Axpo Super League zuhause gegen Aufsteiger St. Gallen bereits unter Druck. Der Schweizer Meister darf sich nach den zwei Startpleiten gegen die Young Boys und in Neuenburg keinen weiteren Ausrutscher leisten. Im zweiten Spiel des Abends empfängt Cupsieger Sion im Tourbillon den FC Luzern.

Gemäss FCSG-Trainer Uli Forte bleiben die Zürcher die grossen Favoriten. (Archivbild)
Gemäss FCSG-Trainer Uli Forte bleiben die Zürcher die grossen Favoriten. (Archivbild)
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Verkehrte Welt in der Axpo Super League: Während der Meister Zürich nach zwei Spielen noch ohne Punkt am Tabellenende steht, liegen die St. Galler nach dem Sieg gegen Basel und dem Remis gegen die Young Boys punktgleich mit Leader Xamax an der Tabellenspitze. Für St. Gallens Trainer Uli Forte hat sich an der heutigen Affiche aber nichts geändert. «Der FCZ ist der klare Favorit», so Forte, der von den Zürchern eine «heftige Reaktion» erwartet.

Fortes Gegenüber Bernard Challandes will trotz des missglückten Saisonstarts und den Niederlagen gegen YB (2:3) und Xamax (0:3) keine Panik aufkommen lassen. «Jetzt gilt es, Charakter zu zeigen», sagte der Neuenburger vor dem Heimspiel gegen die Ostschweizer. In erster Linie seien Aggressivität und Solidarität gefragt, «wir müssen kämpfen, agieren und unser Potenzial abrufen».

Challandes will keine Ausreden gelten lassen. Weder die wegen diverser Absenzen problematische Vorbereitung, noch die bevorstehende Champions-League-Qualifikation oder die Spekulationen um die Zukunft von Almen Abdi will er für die bisherigen Resultate verantwortlich machen.

Beim FCZ ist man bemüht, eine Woche vor dem Hinspiel in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation Ruhe zu bewahren. Deswegen beschloss die Vereinsführung, bis zum 10. August mit keinem Verein über mögliche Transfers zu verhandeln. «Damit setzten wir ein Zeichen», sagte Challandes, der somit wohl zumindest bis Mitte August auf die Dienste von Abdi zählen kann. Der Mittelfeldspieler ist allerdings nicht der Einzige, der mit einem Wechsel ins Ausland liebäugelt. Auch die Zukunft von Tico, Johnny Leoni - er könnte heute ins FCZ-Tor zurückkehren - und Alexandre Alphonse, der nach dem Ausscheiden Guadeloupes am Gold Cup am Donnerstag zurück erwartet wird, ist noch nicht definitiv geregelt.

FCL mit Selbstvertrauen

Mit der Partie zwischen Sion und Luzern, der Neuauflage des letztjährigen Cup-Halbfinals, wird elf Tage nach Beginn der Meisterschaft die 1. Runde abgeschlossen. Das Team von Rolf Fringer, das bereits nach dem geglückten Saisonauftakt in Bellinzona mehr Punkte auf dem Konto hat als in der letzten Saison nach zwölf Runden, reist ohne Druck und mit Selbstvertrauen ins Wallis. «Wir dürfen dem Gegner keinen Raum lassen», sagte Fringer, der im Tourbillon mindstens einen Punkt ergattern will. Weiterhin verletzt ist Hakan Yakin, der Einsatz von Davide Chiumiento, der sich im Abschlusstraining leicht verletzt hat, ist fraglich.

Keine Absenzen zu beklagen hat Sions Trainer Didier Tholot. In Zukunft muss er allerdings ohne Virgile Reset planen, der mit Vannes aus der französischen Ligue 2 einen Dreijahresvertrag unterschrieben hat. Nach der Startniederlage gegen die Grasshoppers fordert Tholot gegen Luzern «mehr Wille und Entschlossenheit», vor allem in der Offensive. In den letzten zwei Saison konnten die Walliser gegen die Luzerner keines von acht Spielen gewinnen, sieben endeten allerdings mit einem Unentschieden.

Zürich - St. Gallen (--)
Mittwoch, 19.45 Uhr (TV/live TC). - Abwesend: Barmettler, Chikhaoui, Stucki (alle verletzt), Stahel (rekonvaleszent), Koch, Mehmedi, Schönbächler (U19) und Alphonse (Gold Cup); Haas, Knöpfel, Kollar, Winter (alle verletzt), Lang (U19-EM) und Pa Modou Jagne (noch ohne Spielberechtigung).

Sion - Luzern (Resultate der letzten Saison: 1:1, 1:1, 1:1, 0:1)
Mittwoch, 19.45 Uhr (TV/live TC). - Abwesend: Wiss (U19-EM), Yakin (verletzt); Adeshina, Berisha und Nwaneri (alle nicht im Aufgebot). - Fraglich: Chiumiento; Chihab, Paito.

(bert/Si)

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