Aerosuisse fordert politische Richtlinien in der Luftfahrt
publiziert: Freitag, 14. Mai 2004 / 18:54 Uhr

Interlaken - Der Schweizer Luftfahrtverband Aerosuisse fordert politische Richtlinien in der Aviatik. Der Staat müsse die Luftfahrtinfrastruktur ebenso fördern wie den Verkehr auf Schiene und Strasse, sagte Aerosuisse-Präsident Paul Kurrus in Interlaken.

Den jetzigen Zustand bezeichnete Kurrus laut Communiqué als unhaltbar. Die Schweiz brauche eine vorausschauende Luftfahrtpolitik, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Der Staat müsse eine ausreichende Infrastruktur sicherstellen und eine zweckdienliche Nutzung des Luftraums auf höchstem Sicherheitsniveau ermöglichen.

Die Flugsicherung gehöre zum Service public. Die Luftraumüberwachung müsse zu konkurrenzfähigen Preisen erbracht werden und gleichzeitig höchsten Sicherheitsansprüchen genügen.

Auch bei der Förderung des fliegerischen Nachwuchses sei der Bund gefordert. Heute werde die Berufsausbildung des Luftfahrt-Personals grösstenteils weder anerkannt noch finanziell unterstützt.

Gleichzeitig wehrt sich Aerosuisse aber vor zu grossen staatlichen Eingriffen. Die Luftfahrt brauche ein liberales, marktwirtschaftlich ausgerichtetes Umfeld, das Regulierungen auf ein Minimum beschränke. Nur so sei der nötige unternehmerische Freiraum gewährleistet.

Wichtig ist für Aerosuisse, dass die Schweiz ihre Stellung in internationalen Gremien und Abkommen behauptet. So sei ein Beitritt zur European Aviation Safety Agency (EASA) als Vollmitglied und eine Beteiligung am Single European Sky der EU anzustreben. Bis heute werde dies durch das Fehlen einer Luftfahrtpolitik erschwert.

(bert/sda)

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