Affäre Hildebrand: Blocher verteidigt sein Vorgehen
publiziert: Freitag, 20. Jan 2012 / 22:14 Uhr / aktualisiert: Samstag, 21. Jan 2012 / 00:37 Uhr
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Christoph Blocher wiederholte seine Kritik an der SNB.
Christoph Blocher wiederholte seine Kritik an der SNB.

Zürich - SVP-Stratege Christoph Blocher hat in seiner Albisgüetli-Rede die Affäre Hildebrand ins Zentrum gerückt. Dabei wiederholte er seine Kritik an der Nationalbank und deren Aufsichtsbehörden. Diese hätten versucht, die Sache unter den Teppich zu kehren.

5 Meldungen im Zusammenhang
Sein traditionelles Albisgüetli-Referat vom Freitagabend in Zürich stellte Blocher unter den Titel «Wertezerfall im Schweizerland». Mit abgeänderten Schiller-Zitaten verteidigte der SVP-Nationalrat sein Vorgehen im Fall Hildebrand und hielt dabei nicht mit Kritik an den Medien zurück. Aus seiner Rede klang unverholener Stolz, dass er zu Aufklärung des Falles beigetragen hat.

Blocher schilderte chronologisch in vielen Details seine Sicht der Abläufe seit Anfang Dezember. Damals sei ihm zugetragen worden, dass Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand wahrscheinlich Währungs- und Aktiengeschäfte auf eigene Rechnung tätige.

Seine Ehefrau habe ihm allerdings abgeraten, sich an den Bundesrat zu wenden und die Affäre ins Rollen zu bringen. So unrecht habe sie nicht gehabt. Man wisse aus der Geschichte und Erfahrung, dass die Überbringer schlechter Nachrichten in der Regel «einen Kopf kürzer» gemacht werden, sagte Blocher vor rund 1400 Anwesenden.

Am ersten Sessionstag des Nationalrats sei es ihm aber plötzlich durch den Kopf geschossen, dass er aktiv werden müsse. Darauf habe er sich entschlossen, die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey zu informieren und den Bundesrat zum Handeln aufzufordern.

Gastredner Grübel

Blocher rief die anderen Parteien auf, Hand zu bieten und einer PUK zuzustimmen. Die Affäre Hildebrand müsse lückenlos aufgeklärt werden. Nur so sei das Vertrauen in die Nationalbank wieder herzustellen. Die SVP habe zudem beschlossen, eine Strafanzeige wegen Insiderhandel einzureichen.

Die Hildebrand-Affäre mit keinem Wort erwähnte dagegen Gastredner Oswald Grübel. Der ehemalige UBS-Chef widmete sich in seinem Referat in erster Linie der Situation und Entwicklung der Schweizer Grossbanken. Ein Fall UBS werde sich nicht wiederholen, sagte Grübel.

Schmerzliche Anpassungsprozesse

Die Schweizer Banken würden zwar durch einen schmerzlichen, aber auch notwendigen Anpassungsprozess im internationalen Geschäft und im Privatbankengeschäft gehen. Auch werde sich die lang anhaltende Eurokrise negativ auf das Ertragspotenzial der Banken auswirken, prophezeite Grübel.

«Die Schweizer Grossbanken werden aber viel besser kapitalisiert sein als ihre europäischen Konkurrenten», zeigte der langjährige Top-Banker überzeugt.

Skeptisch äusserte sich Grübel zum Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Schweizer Franken durch einen fixen Wechselkurs an die künstliche Eurowährung zu binden. Starke Währungen hätten nämlich durchaus Vorteile: «Sie senken die Preise, fördern Innovation und Automation und verbessern den Lebensstandard.»

(bg/sda)

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War da noch was?
Was machen die an dieser Albisgüetli Tagung eigentlich? Beschliessen die was oder ist das einfach eine Chef sprich wir hören dir zu, Veranstaltung? Weiss das jemand? Man kann nichts darüber lesen. Nur was der Chef sagt..... ach ja Grübel, derjenige der unseren Staat abzockte darf auch noch was sagen. Schauderlich.
In dieser Angelegenheit
Gibt es nur einen Verbrecher.
Blocher

Dieser Mann schadet der Schweiz unentwegt und ist ein Sicherheitsrisiko.

Seinen Propagandaminister Koeppels und sein anderes Verbrecherhirn Meng...Mörgele gehören auch unschädlich gemacht.
Aber wie immer bei solchen Entwicklungen merkt eine grosse Mehrheit erst was Sache ist wenn es zu spät ist.

Derweil lügt Blocher und die Weltwoche ungestraft und ohne Konsequenzen weiter und weiter.
Vor Gericht ........
.... kann man abklären wer schuldig und wer unschuldig ist.


Bis das Urteil verkündet ist, bleibt die Unschulsvermutung.

Richtig der Franken wurde aufgewertet. Hat dies vielleicht auch damit zutun, dass auch Deutschland sein AAA verloren hat?

Also es ist nicht von CHF Stärke zu sprechen sondern von EURO schwäche!
Nicht ganz
Der Familie Hildebrand kann nichts nachgewiesen werden. Herr Blocher hat die Daten weitergegeben und nicht verkauft. Somit ist es auch nicht strafbar.

"In meinen Augen hätte die Nachricht von Herrn Blocher an die Öffentlichkeit gehört...... " Das hingegen ist dann eher problematisch und könnte wohl auch strafbar.

Wir machen grad aus einer Mücke ein Elefant. Ich glaub wir haben im Moment grössere Probleme, wie uns mit Kleinkriminellen zu beschäftigen.

Zum Beispiel ist der Schweizfranken infolge der grossgeredeten Aktion wieder unter Druck geraten. Das Kostet und ein wenig mehr, wie die paar Fränkli über die wir in der Affäre Hildebrand diskutieren.

Ein Affentheater um Selbgefälligkeiten, Geld und Machtgier wo zum Schluss ausser dem Rücktritt von Hildebrand nichts passiert, weil nichts starfbar war, nicht so war wie es die Presse geschrieben hat oder nichts nachgewiesen werden kann. Toll.
Nach Gesetz.....
...... müssten Herr Blocher, Frau und Herr Hildebrand, Herr Lei sowie mindestens ein/e Bundesrat/rätin vor Gericht antraben.


Ach natürlich auch noch die Weltwoche, wegen Urkundenfälschung.

Her Blocher hat mit Diebesgut gehandelt. Frau und Herr Hildebrand verdacht auf Insidergeschäfte. Angeblicherweise wurde ein Bundesrat oder eine Bundesrätin von Herrn Blocher informiert. In meinen Augen hätte die Nachricht von Herrn Blocher an die Öffentlichkeit gehört......



Wie ich schon geschrieben habe, bin ich dafür, dass die Immunität von Parlamentariern abgeschafft wird.

Ich bin auch dafür, dass die Immunität von Botschaftsangestellten abgeschafft wird.
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