Affäre Südafrika: Regli rehabilitiert
publiziert: Montag, 4. Jun 2007 / 14:22 Uhr / aktualisiert: Samstag, 9. Jun 2007 / 14:00 Uhr

Bern - Die Bundesanwaltschaft hat das letzte noch hängige Verfahren im Zusammenhang mit der Affäre um den Nachrichtendienst und Südafrika eingestellt. Damit sei der ehemalige Chef des Nachrichtendienstes, Peter Regli, rehabilitiert, schreibt das VBS.

Peter Regli, der ehemalige Chef des Nachrichtendienstes.
Peter Regli, der ehemalige Chef des Nachrichtendienstes.
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Das Strafverfahren wegen Aktenunterdrückung im Nachrichtendienst war 2003 eingeleitet worden. Nun sei es eingestellt worden, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.

Damit werde Regli von den strafrechtlichen Verdachtsmomenten, die im Zusammenhang mit der Affäre Südafrika gegen ihn erhoben worden seien, endgültig entlastet. Das VBS nehme mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die damals geäusserten Vorwürfe gegen Regli hätten entkräftet werden können.

Ein anderes Strafverfahren wegen verbotenem Nachrichtendienst und Verstössen gegen die alte ABC-Verordnung war bereits 2006 eingestellt worden, wie im Februar bekannt wurde.

Verdacht auf Spionage

Der Abschluss der beiden Dossiers setzt den Schlusspunkt unter eine langjährige Untersuchungen. Mitte 1999 eröffnete die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Spionage und unerlaubter Lieferungen strategischer Produkte für das ehemalige Apartheid-Regime.

Auslöser waren Aussagen des Chefs des südafrikanischen C-Waffen-Programms Wouter Basson über eine Beteiligung von Schweizern an seinem Chemiewaffenprogramm. Aus den Untersuchungen resultierten die beiden Dossiers.

Mit der Rolle des Schweizer Nachrichtendienstes in Südafrika setzten sich verschiedene Schweizer Organe auseinander.

(dl/sda)

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