Affäre Wasserfallen wird von einer PUK untersucht
publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 19:35 Uhr

Bern - Die Affäre Wasserfallen wird von einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) unter die Lupe genommen: Der Berner Stadtrat hat sich mit 72 zu 0 Stimmen für eine derartige Sonderuntersuchung ausgesprochen.

Sonderuntersuchung im Fall Wasserfallen.
Sonderuntersuchung im Fall Wasserfallen.
Die 9-köpfige Kommission wird aus 3 Mitgliedern der SP-Fraktion, 2 FDP-Mitgliedern sowie je 1 Mitglied der SVP-, der CVP-, der GFL/EVP- und GB/JA!/GPB-Fraktion bestehen.

Die PUK wird ihre Arbeit gegen Ende des Monats aufnehmen: Das Ratsbüro ist vom Parlament beauftragt worden, den Gegenstand der PUK-Untersuchungen bis am 22. Mai zu definieren und dem Stadtrat zur Genehmigung vorzulegen; erst dann wird die PUK ihre Untersuchungen aufnehmen können.

Der Entscheid der Berner Stadtregierung, Kurt Wasserfallen das Polizeiressort zu entziehen, hatte nach Ostern zu einer mehrtägigen Krise in der Regierung geführt. Einen Ausweg fand das Gremium mit einem Wechsel bei der Direktionszuteilung. Wasserfallen wurde dabei neu das Finanzdepartement zugeteilt.

(bert/sda)

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