Afghanische Regierung hofft auf Direktzahlungen
publiziert: Mittwoch, 31. Mrz 2004 / 09:53 Uhr

Berlin - Der afghanische Minister für Wiederaufbau, Amin Farhang, hofft, dass künftige internationale Finanzhilfen direkt seiner Regierung zu Gute kommen. In den letzten Jahren seien vor allem Nichtregierungsorganisationen unterstützt worden.

Die Gelder werden für den Kampf gegen den Drogenanbau und -handel benötigt.
Die Gelder werden für den Kampf gegen den Drogenanbau und -handel benötigt.
Im Inforadio von Radio Berlin-Brandenburg bezifferte der Minister den Finanzbedarf seiner Regierung für das laufende Jahr auf umgerechnet 5,7 Mrd. Franken. Mit dem Geld solle unter anderem der Ausbau der Streitkräfte und der Polizei vorangetrieben werden.

Das sei notwendig, um das Problem des Drogenhandels in den Griff zu bekommen und den Einfluss der so genannten Warlords einzuschränken.

In Berlin beginnt heute die Afghanistan-Konferenz zur Unterstützung des Wiederaufbaus in dem einstigen Bürgerkriegsland. Insgesamt 60 Delegationen mit hunderten Teilnehmern, unter anderem aus allen EU-, G-8- und NATO-Staaaten sowie die Schweiz, werden zu dem zweitägigen Treffen erwartet.

(rp/sda)

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