Afghanistan soll im Oktober wählen
publiziert: Freitag, 9. Jul 2004 / 20:15 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Jul 2004 / 21:42 Uhr

Kabul - Knapp drei Jahre nach dem Sturz der Taliban werden die Afghanen am 9. Oktober erstmals in der Geschichte des Landes in einer demokratischen Wahl ihren neuen Präsidenten bestimmen. Die Parlamentswahl wird allerdings auf nächstes Jahr verschoben.

Ursprünglich sollte in Afghanistan bereits im Juni gewählt werden.
Ursprünglich sollte in Afghanistan bereits im Juni gewählt werden.
Sie soll erst zwischen März und Mai stattfinden, teilte die afghanische Wahlkommission nach langer Diskussion in Kabul mit. Ursprünglich sollte in Afghanistan bereits im Juni gewählt werden.

Wahlen bereits auf September verschoben

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen waren bereits auf September verschoben worden. Wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage waren Zweifel an dem Wahltermin aufgekommen. Die radikalislamischen Taliban haben angekündigt, ihren Terror vor der Wahl zu verschärfen.

Am Donnerstag war erneut eine Wahlhelferin bei einem Anschlag getötet worden. Vor wenigen Wochen waren 16 Afghanen getötet worden, die sich als Wähler hatten registrieren lassen.

Lange Diskussionen über Wahltermin

Über den Wahltermin war lange diskutiert worden. Am 17. Oktober beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan, anschliessend bricht in Teilen Afghanistans der Winter ein. Wahlen galten dann als nicht mehr möglich.

Bislang sind für die Parlamentswahl weder Wahlkreise eingerichtet noch Kandidaten der Parteien benannt worden. Inzwischen haben sich nach UN-Angaben mehr als 6 Millionen der rund 10,5 Millionen Wahlberechtigten registrieren lassen.

Von US-Bürger illegal festgehaltene Afghanen freigelassen

Inzwischen hat der afghanische Geheimdienst drei von US-Bürgern illegal festgehaltene Afghanen wieder freigelassen. Die Männer waren nach Geheimdienstangaben zusammen mit fünf weiteren Afghanen als angebliche Terroristen in einem Haus in Kabul festgehalten worden.

Sicherheitskräfte hatten das Gebäude am Montag gestürmt und die drei mutmasslichen US-Kidnapper zusammen mit ihren vier afghanischen Übersetzern festgenommen. Die US-Privatleute führten offenbar einen privaten Krieg gegen Terroristen, hiess es anschliessend.

(pt/sda)

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