Afrikanische Union auf Weg zur Einheitsregierung
publiziert: Montag, 2. Feb 2009 / 07:50 Uhr / aktualisiert: Montag, 2. Feb 2009 / 08:05 Uhr

Addis Abeba - Zum Auftakt ihres Gipfeltreffens in Äthiopien hat die Afrikanische Union (AU) erste Reformschritte auf dem Weg zu einer afrikanischen Einheitsregierung beschlossen.

An dem Treffen nimmt auch der neu gewählte Präsident Somalias, Sheikh Sharif Sheikh Ahmed, teil.
An dem Treffen nimmt auch der neu gewählte Präsident Somalias, Sheikh Sharif Sheikh Ahmed, teil.
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Die AU-Kommission solle in eine «AU-Behörde» mit einem breiteren Mandat und grösserer Kapazität umgewandelt werden, teilte der Kommissionsvorsitzende Jean Ping am Sonntag in Addis Abeba mit.

Die Behörde soll von einem Präsidenten und einem Stellvertreter geleitet werden, die Kommissare werden wie Minister mit eigenen Zuständigkeitsbereichen ausgestattet. Die neue Institution solle den Kontinent näher an das Ziel der «Vereinigten Staaten von Afrika» bringen, sagte Ping.

Viele afrikanische Staats- und Regierungschefs stehen einer Einheitsregierung des Kontinents skeptisch gegenüber, da sie einen Verlust ihrer nationalen Selbstbestimmung fürchten. Auf dem 12. AU-Gipfel beraten die 53 Mitgliedstaaten noch bis Dienstag über die Zukunft des Kontinents.

Neben der Entwicklung der Infrastruktur stehen vor allem schwelende Konflikte wie im Kongo oder in Somalia auf der Tagesordnung. An dem Treffen nimmt auch der neu gewählte Präsident Somalias, Sheikh Sharif Sheikh Ahmed, teil.

(fest/sda)

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