Ahmadinedschad verurteilt Mohammed-Video und gewalttätige Proteste
publiziert: Montag, 24. Sep 2012 / 07:18 Uhr
Mahmud Ahmadinedschad ist gegen jegliche Art von provokativen Aktionen gegen die Religionen.
Mahmud Ahmadinedschad ist gegen jegliche Art von provokativen Aktionen gegen die Religionen.

New York - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat das in den USA produzierte Mohammed-Schmähvideo und die dadurch ausgelösten gewalttätigen Proteste in der islamischen Welt verurteilt. Er äusserte sich im Vorfeld eines Besuchs bei der UNO-Vollversammlung in New York.

12 Meldungen im Zusammenhang
«Grundsätzlich und zuallererst verurteilen wir jede Aktion, die provokativ ist und die religiösen Ansichten und Gefühle der Menschen verletzt», sagte er am Sonntag dem US-Sender CNN. «Ebenso verurteilen wir jede Form von Extremismus.»

«Den heiligen Propheten zu verunglimpfen, ist sehr schlimm. Das hat sehr wenig mit Freiheit und freier Meinungsäusserung zu tun. Es handelt sich um eine Schwäche und einen Missbrauch der Freiheit, und an vielen Orten ist es ein Verbrechen», sagte Ahmadinedschad.

«Wir glauben aber auch, dass dies in einer menschlichen Atmosphäre gelöst werden muss ... Und wir mögen es nicht, wenn jemand sein Leben verliert oder - aus welchen Gründen auch immer - getötet wird, nirgendwo auf der Welt.»

Das islamfeindliche Video und Mohammed-Karikaturen in einem französischen Satire-Magazin haben in den vergangenen eineinhalb Wochen in vielen islamischen Ländern zu teils gewalttätigen Protesten geführt. Dutzenden Menschen kamen dabei ums Leben.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Los Angeles - Der mutmassliche Produzent des islamfeindlichen Films «Die Unschuld der Muslime» muss wegen mehreren ... mehr lesen 1
Ein Screenshot aus «The Innocence of Muslims».
Der iranische Staatschef soll am Mittwoch das Wort bei der UNO-Generaldebatte ergreifen. (Archivbild)
New York - Die USA haben den Boykott der Rede des iranischen Staatschefs ... mehr lesen
New York - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Rande der UNO-Vollversammlung eine neue Initiative ... mehr lesen 1
Mahmud Ahmadinedschad möchte den Bürgerkrieg in Syrien beenden.
Die Generaldebatte dauert bis zum kommenden Montag.
New York - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zum Auftakt der jährlichen ... mehr lesen 1
New York - Die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf weilt zur 67. UNO-Generaldebatte in New York, die am ... mehr lesen
Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Laut Angaben der Regierungsvertreter soll das neue Netzwerk bis zum März 2013 im ganzen Land zum Einsatz kommen.
Teheran/Berlin - Iranische Regierungsvertreter haben am Sonntag bestätigt, dass Regierungsbehörden und Ämter ... mehr lesen
Tel Aviv/Al-Arisch - Eine ägyptische Salafistenorganisation hat sich zu dem tödlichen Feuerüberfall auf israelische Soldaten an der Grenze zu Ägypten vom Freitag bekannt. Es handle sich um eine Reaktion auf das islamfeindliche Video aus den USA, teilte die Gruppierung Ansar Beit Al-Makdis mit. mehr lesen 
Peshawar - Nach den Freitagsgebeten haben Zehntausende Menschen in Pakistan gewaltsam gegen den umstrittenen ... mehr lesen
Die beschwichtigenden Worte von Malaysias Regierungschef Najib Razak zeigen Wirkung.
Karachi - In Afghanistan ist es nach mehreren friedlichen Protesten gegen ein einen islamfeindlichen Film aus den USA ... mehr lesen 2
Scheich Hassan Nasrallah hat zu Protesten aufgerufen.
Der UNO-Sicherheitsrat ist beunruhigt über die Lage. (Archivbild)
Sydney - Die Welle der Gewalt radikaler Muslime wegen eines islamfeindlichen ... mehr lesen
Washington - Die USA erwarten kein rasches Ende der Protestwelle gegen ihre Einrichtungen in der islamischen Welt, die ein von ... mehr lesen 4
Ehemaliger Einsiedler Abt Martin Werlen: Von den Luzerner Ethiklehrern als Verstärkung geholt. (Archivbild)
Ehemaliger Einsiedler Abt Martin Werlen: Von den Luzerner Ethiklehrern ...
Reta Caspar Im Kanton Luzern findet aktuell ein weiteres Rückzugsgefecht der katholischen Tradition statt. Aus Spargründen will der Regierungsrat ab 2016 das Fach «Religion und Ethik» an den obersten Gymnasialklassen streichen. Was anderswo selbstverständlich ist, wollen Luzerner Katholiken verhindern: Sie beanspruchen die Deutungshoheit über den Ethikunterricht ihrer Eliten. mehr lesen  
Dschungelbuch Das europäische Parlament schaufelt in diesen Tagen neue Grabstätten auf dem Friedhof der europäischen Demokratie. Franziskus und Jean-Claude Juncker durften ... mehr lesen  
Verstehen viel vom Theater - wenig vom demokratischen Handeln: Papst Franziskus, Jean-Claude Juncker
Juncker verteidigt Milliarden-Investitionspaket Strassburg - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Mittwoch sein milliardenschweres ...
Jean-Claude Juncker hat vorab geäusserte Kritik zurückgewiesen.
Papst Franziskus zu Besuch in der EU.
Papst fordert Rückbesinnung auf die Werte Europas Strassburg - Papst Franziskus hat im EU-Parlament in Strassburg zu einer Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... Sa, 22.11.14 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 49
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... Sa, 22.11.14 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 49
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... Fr, 21.11.14 13:45
  • jorian aus Dulliken 1524
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... Fr, 21.11.14 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1071
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 49
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Christian Schaffner ist Executive Director vom Energy Science Center (ESC) an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Chancen und Risiken im Energiesektor Mit der Energiestrategie 2050 will der Bund das ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 4°C 7°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 7°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 5°C 6°C leicht bewölkt nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Bern 7°C 8°C leicht bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt
Luzern 8°C 9°C leicht bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt
Genf 10°C 12°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 8°C 9°C bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten