Aktionsplan bei Naturkatastrophen
publiziert: Mittwoch, 18. Mai 2005 / 12:30 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Mai 2005 / 13:07 Uhr

Bern - Die Schweizer Bevölkerung soll künftig besser vor Naturkatastrophen geschützt werden. Der Bundesrat hat einen Aktionsplan beschlossen, mit dem Risiken vermindert und das Risikobewusstsein erhöht werden sollen.

Die Schäden durch Naturgewalten werden von Jahr zu Jahr grösser.
Die Schäden durch Naturgewalten werden von Jahr zu Jahr grösser.
Derzeit werden in der Schweiz jährlich mindestens 2,5 Mrd. Franken für den Schutz vor Naturgefahren ausgegeben. Die durch Überschwemmungen, Erdrutsche und anderen Naturgewalten verursachten Schäden werden gemäss Angaben des Eidg. Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) immer grösser.

Gründe für das immer höhere Schadenausmass sind die Wertsteigerung und -konzentration, verletzliche Infrastrukturen, steigende Ansprüche an Mobilität und Kommunikation sowie grössere Unsicherheiten infolge des Klimawandels.

Risikokonzept für Naturgefahren

Eine der im Aktionsplan vorgeschlagenen Massnahmen besteht darin, die Art und den Stand der Methoden sowie die Instrumente für den Umgang mit Risiken aus Naturgefahren auf einen einheitlichen Stand zu bringen. Mit einem Risikokonzept soll auch für den Bereich der Naturgefahren ein allgemeingültiges Modell entwickelt werden.

Auf der Basis dieses Konzeptes soll mit einem integralen Risikomanagement eine optimale Kombination aus technisch, ökonomisch, gesellschaftlich und ökologisch vertretbaren Schutzmassnahmen erreicht werden.

Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis

Ebenso müssen die zuständigen Stellen in den kommenden Jahren verstärkt beurteilen, in welchem Kosten-Wirksamkeits-Verhältnis die ergriffenen Massnahmen stehen. Die Investitionen für Schutzmassnahmen sollen systematisch erfasst und laufend auf ihren Nutzen beurteilt werden.

Der Bundesrat hat das UVEK beauftragt, den Aktionsplan zusammen mit den zuständigen Bundesstellen umzusetzen. Zusätzliche finanzielle Mittel werden dazu nicht benötigt. Bis 2008 muss dem Bundesrat erstmals ein Bericht über die Arbeiten unterbreitet werden.

(fest/sda)

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