Unterschrift von Putin
Aktualisierte Sicherheitsstrategie in Russland
publiziert: Donnerstag, 31. Dez 2015 / 22:07 Uhr
Putin warnt in dem Dokument indirekt den Westen.
Putin warnt in dem Dokument indirekt den Westen.

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit seiner Unterschrift eine aktualisierte Sicherheitsstrategie der Atommacht in Kraft gesetzt. Putin nennt darin die vom Westen unterstützten Machtwechsel - etwa in der Ukraine - eine Gefahr für die nationalen Interessen.

2 Meldungen im Zusammenhang
Eine mögliche Destabilisierung drohe zudem durch «farbige Revolutionen» wie in Georgien, die «aus dem Ausland» organisiert würden. Solche Machtwechsel könnten «traditionelle geistig-moralische russische Werte» zerstören, heisst es unter anderem im Papier, das am Donnerstag vom Kreml veröffentlicht wurde.

Putin warnt indirekt den Westen mit Nachdruck davor, «legitime politische Führungen» zu stürzen. Die Folge einer solchen «Politik der doppelten Standards» sei oft das Erscheinen terroristischer Organisationen wie des Islamischen Staates (IS). Den USA wirft er ein «Netz militärbiologischer Labors» in Russlands Nachbarschaft vor.

Wegen der vielen Krisenherde halte Moskau an seinem Atomarsenal fest, heisst es in dem Strategiepapier. Eines der Ziele sei die Festigung der Position des Landes als eine führende Weltmacht.

Russland sei an einer Zusammenarbeit mit der NATO sowie mit den USA und der EU interessiert. Es gebe viele Berührungspunkte. Aber eine solche Partnerschaft müsse gleichberechtigt sein, betont Putin im Dokument.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Moskau - Angesichts einer schweren Wirtschaftskrise hat der russische Präsident Wladimir Putin seinen Landsleuten ... mehr lesen
«Der Höhepunkt der Krise ist überschritten», sagte Putin.
Moskau - US-Aussenminister John Kerry hat Russland zur Zusammenarbeit für ... mehr lesen
Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und der französische ...
Kranzniederlegung auf Soldatenfriedhof  Douaumont - Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und der französische Staatschef François Hollande haben in Ostfrankreich der Schlacht von Verdun vor 100 Jahren gedacht. Während der Schlacht wurden 1916 im Ersten Weltkrieg über 300'000 Soldaten aus beiden Ländern getötet. 
Durch Schiffsuntergänge umgekommen  Rom - Bei Schiffsuntergängen sind in den vergangenen sieben Tagen im zentralen ...
Im Verlauf der Woche sind nach Angaben der italienischen Küstenwache und der Vereinten Nationen rund 14'000 Migranten im Mittelmeer gerettet worden. (Archivbild)
Die italienische Marine hat 130 Flüchtlinge gerettet.
Dutzende Flüchtlinge vermisst Rom - Bei einem erneuten Bootsunglück im Mittelmeer sind dutzende Flüchtlinge ums Leben gekommen. Die italienische Marine barg nach eigenen ... 2
Den Behörden zufolge wurden am Montag rund 2600 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. (Archivbild)
1370 Flüchtlinge in diesem Jahr im Mittelmeer ertrunken Rom - In diesem Jahr sind bereits 1370 Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrunken. Das sind fast 25 ...
Nach zwei Jahren Pause, konnte in Nepals Hauptstadt Kathmandu erstmals wieder der Tag des Mount Everest gefeiert werden.
Nach zwei Katastrophenjahren  Kathmandu - Nach zwei Katastrophenjahren ist in Nepals Hauptstadt Kathmandu erstmals ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3940
    Der... Krieg in Syrien wird einmal ein Ende finden. Daher wird es viele ... heute 13:20
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    Sag ich doch seit Jahren, die Extremen landen immer dort, wo sich sie sich niemals wiederfinden ... heute 12:29
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... heute 12:12
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3940
    Die... Linkspartei hat mehrere Probleme: Die Westausdehnung ist offenbar ... heute 11:39
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... heute 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... gestern 20:25
  • Kassandra aus Frauenfeld 1764
    So sehe ich das auch! Es kann weder in einer Gesellschaft noch im weltweiten Rahmen lange gut ... gestern 20:22
  • MichaelHaab aus Knonau 1
    globale Ungleichheit EGal wie schwierig es ist,die Grenzen zu überwinden, egal wie hoch die ... gestern 08:53
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Wettbewerb
   
Die Alp Grosser Mittelberg im Justistal.
Viel Glück  Die Alpsaison steht vor der Tür. Damit Wanderfreunde den Weg zu den schönsten Alpbeizli finden, haben wir ein Gewinnspiel parat.
Mitmachen und gewinnen.  Rechtzeitig zur Premiere von «The First Avenger: Civil War» verlosen wir zwei Fan-Pakete mit jeweils zwei Kinoeintritten.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 15°C 20°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 14°C 20°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 14°C 19°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Bern 14°C 17°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 17°C 20°C Gewitter möglichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen bewölkt, etwas Regen
Genf 15°C 17°C gewittrige Regengüsseleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Lugano 17°C 18°C viele Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Gewitter möglich Gewitter möglich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten