Al-Baradei verweigert BBC Interview wegen Gaza-Hilfsappell
publiziert: Mittwoch, 28. Jan 2009 / 21:21 Uhr

Wien - Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA, Mohammed al-Baradei, hat dem britischen Sender BBC ein Interview verweigert.

Mohamed El Baradei akzeptiert die Begründung der BBC nicht.
Mohamed El Baradei akzeptiert die Begründung der BBC nicht.
Der Grund: Der Sender weigert sich, einen Spendenaufruf zugunsten der notleidenden Bevölkerung im Gazastreifen auszustrahlen. Baradei wollte das Interview dem Sender ursprünglich am Samstag geben.

Die BBC verweigerte die Ausstrahlung des Spendenappells, weil dieser - so BBC-Chef Mark Thompson - «die Unparteilichkeit unserer Gesellschaft bei der Berichterstattung über den Konflikt beeinträchtigen würde».

Dies wiederum wurde von IAEA-Sprecherin Melissa Fleming scharf kritisiert. Die BBC-Weigerung verletze «die einfachsten Regeln des menschlichen Anstands, die dazu da sind, gefährdeten Menschen zu helfen, unabhängig von der Frage, was Recht oder Unrecht ist», hiess es in einer offiziellen Erklärung in Wien. Mehrere andere britische TV-Kanäle haben den Hilfsappell inzwischen ausgestrahlt.

Al-Baradei hält sich zurzeit in Davos zum Weltwirtschaftsforum auf. Die dritte Amtszeit des Ägypters als Chef der IAEA läuft offiziell im November 2009 ab. Für eine vierte Amtszeit will Al-Baradei nicht mehr kandidieren.

(fest/sda)

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