Al Gore: Herrschaft der Umweltverschmutzer beenden
publiziert: Freitag, 29. Aug 2008 / 07:54 Uhr

Denver - Friedensnobelpreisträger und Ex-US-Vizepräsident Al Gore hat die Amerikaner in einer Rede am Parteitag der Demokraten aufgefordert, die Herrschaft der Lobbyisten und Umweltverschmutzer in den USA zu beenden.

Al Gore setzt sich ganz klar für Obama ein und verurteilt Bush sowie McCain.
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Seit 50 Jahren folge die republikanische Partei den Vorgaben der Öl- und Kohleindustrie, sagte Gore am Donnerstagabend (Ortszeit) im Football-Stadion von Denver.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama sei Gewähr dafür, dass die Jahre beendet würden, in denen Washington von Interessengruppen dominiert werde.

McCains gedankenlose Umweltpolitik

Die Welt sei klimatisch von einem Notstand bedroht, der, falls nicht gelöst, «alles übertreffen werde, was wir seit Menschengedenken kennen», sagte Gore, der von fast 80'000 Menschen mit Jubel und unzähligen US-Fahnen begrüsst worden war. Der republikanische Kandidat John McCain stehe für eine Gedankenlosigkeit in der Umweltpolitik.

Zuvor hatte bereits der Vorsitzende der US-Demokraten, Howard Dean, McCain als «Ja- Sager» und Gefolgsmann von US-Präsident George W. Bush bezeichnet. McCain werde die Politik von Bush lediglich fortsetzen, sagte Dean.

Nur ein demokratischer Präsident Obama werde den Krieg im Irak «verantwortungsbewusst beenden» und die Steuererleichterungen für die Konzerne beschränken. Obama und sein Vize würden das Land von seinem falschen Weg der vergangenen acht Jahre abbringen, meinte Dean.

(dl/sda)

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