Alain Baxter kämpft um seine Ski-Olympia-Medaille
publiziert: Donnerstag, 11. Apr 2002 / 15:44 Uhr

Lausanne - Der Brite Alain Baxter will um seine Olympiamedaille kämpfen und hat beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne Berufung eingelegt. Baxter war die Bronzemedaille, die er im Slalom von Salt Lake City gewonnen hatte, vom IOC wegen Dopings aberkannt worden.

Beim 28-jährigen Schotten waren in der A- und B-Probe Spuren der verbotenen Substanz Methamphetamin festgestellt worden. Baxter hatte einen ihm aus Europa bekannten Nasenspray in den USA erworben. Doch dieses Medikament enthielt das verbotene Mittel --im Gegensatz zu dem in Europa angebotenen. Der fatale Irrtum ist für Baxter umso ärgerlicher, weil er als erster Brite in der Geschichte eine alpine Olympia-Medaille hatte gewinnen können.

"Ich bin überzeugt, dass das IOC eine falsche Entscheidung getroffen hat. Ich werde darum kämpfen, dass ich meine Medaille zurückerhalte", sagte Baxter. Der britische Ski- und Snowboardverband wird einen Fonds lancieren, um Baxter bei der Finanzierung seiner Verteidigung behilflich zu sein. Eine allfällige Entscheidung des CAS ist frühestens im Mai zu erwarten. Neben Baxter sind bereits die drei Langlauf-Dopingsünder Johann Mühlegg (Sp) sowie die beiden Russinen Olga Danilowa und Larissa Lasutina vor das CAS gezogen.

(sk/sda)

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