Berset freut sich auf neue Aufgabe
Alain Berset will sich für soziale Gerechtigkeit engagieren
publiziert: Sonntag, 18. Dez 2011 / 09:02 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 18. Dez 2011 / 10:32 Uhr
Bundesrat Alain Berset
Bundesrat Alain Berset

Bern - Der künftige Innenminister Alain Berset will sich in seinem neuen Amt für die Solidarität zwischen den Generationen, den Regionen und zwischen Reich und Arm einsetzen. Zunächst werde er aber erst einmal die Dossiers analysieren, sagte er in mehreren Interviews.

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Das Eidg. Departement des Innern sei ein wichtiges Ministerium, in dem grosse Herausforderungen auf ihn warteten. Dabei gehe es um sehr konkrete Themen, welche die Menschen direkt beträfen, sagte Berset in einem Interview mit dem «Sonntagsblick».

«Ich bin glücklich, dass ich mich für die soziale Sicherheit engagieren darf, die so existenziell für eine Gesellschaft ist.» Er sei sich bewusst, dass die Schweiz den sozialen Ausgleich brauche. «In meinem künftigen Departement kann ich für diese Vision der Schweiz arbeiten.»

Gegenüber der Westschweizer Zeitung «Matin Dimanche» betonte Berset, dass er keine Angst vor den unpopulären Dossiers wie der AHV und den Gesundheitskosten habe, auch wenn er sich gegen seine eigene Partei engagieren müsse. Zwischen den beteiligten Akteuren gebe es immer ein Potenzial für Diskussionen, Austausch und auch Spannungen.

Die Frage des Rentenalters müsse beispielsweise gesamtheitlich betrachtet werden, sagte der 39-jährige Freiburger im Interview mit der «SonntagsZeitung». Auch die Flexibilisierung müsse einbezogen werden. «Heute sage ich nur: Ich werde hier Lösungen präsentieren müssen.»

Das Wichtigste sei, diejenigen Bereiche auszuloten, bei denen man ein Gleichgewicht finden könne. Er sei sich bewusst, dass dies ein grosser Teil seiner Arbeit in den nächsten Jahren sein werde, sagte Berset. «Ich garantiere Ihnen, dass es keine Tabus geben wird.»

(asu/sda)

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Ich verstehe, was Sie meinen...
Die öffentliche Hand könnte Millionen, wahrscheinlich hunderte davon, sparen, wenn Sie beispielsweise gerade arbeitslos gewordenen Unterstützung bieten würden, anstatt sie durch die Mühle zu drehen.

Das ist die Tätschmeister-Mentalität, die sich bei gewissen Aemtern und Behörden, bzw. in den Köpfen der dort angestellten eingenistet hat. Wer behördliche Leistungen beansprucht, wird zuerst vom Menschen, auf eine simple "Matrikelnummer" reduziert; zu einem "Fall" gemacht, der nach Schema behandelt wird und möglichst wenig Aufwand verursachen soll.
Wie mir aus etlichen Fällen bekannt ist, tut sich da vor allem das Arbeitsamt hervor. Die Deppen auf diesen RAV und noch schlimmer auf den kantonalen Aemtern fördern das Elend. Wenn ein Bürger, der vielleicht 20,30 Jahre nichts als täglich gearbeitet hat, plötzlich seine Stelle verliert, kann es leicht geschehen, dass er auch psychisch den Boden verliert. Das wird durch die Mühlen der Arbeitsämter noch gefördert, indem diese Leute schikaniert, von A nach B und wieder zurück geschickt und pausenlos gemassregelt werden, um ihnen noch das bisschen gebliebene Rest-Selbstvertrauen zu nehmen. So wird und wurde schon aus manchem Arbeitswilligen nach einigen Monaten ein psychisches Wrack, das nur schwerlich in den Arbeitsprozess reintegriert werden kann.
Währenddessen bestellt unsere "Wirtschaft" die "dringend benötigten" Arbeitskräfte munter im benachbarten Ausland und verzapft, der Wirtschaft gehe es gut....
Ja, das nützt den Arbeitslosen aber einen Scheissdreck.

Glauben Sie bloss nicht, dass sich daran so schnell etwas ändern wird.
BR-Armut & Wahnsinn
Die Zugrunderichtung des schweizer Volkes durch die getürkten BR-Komödianten findet auf allen Ebenen statt. Aber Sie haben recht - der neuzeitliche antichristliche Geist richtet sich vor Allem gegen das Alte und Bewährte. Das erinnert mich an den Song "Grölegeiers": 'Kinder an die Macht'. Einen dümmeren Spruch gibt es fast nicht mehr - und der BR (und grosse Teile der durch Medien verblendeten Bürger) bestätigen diesen falschen Kurs fast tagtäglich. Der anarchistische Wahnsinn wird somit vorbereitet. Satan möchte selbstverständlich, dass manipulierbare Unmündige und aufgeblasene verstandeslose "Emoticons" (X-Generation) die Macht bekommen. Das ist zu grossen Teilen schon der Fall. (Würde mich auch nicht wundern, wenn bei wichtigen Entscheiden in Brüssel "hochintelligente Kinder mit übernatürlichen hellseherischen Fähigkeiten" zu Rate gezogen würden). In Wahrheit sind das dann dämonisch inspirierte Menschen die von unsichtbaren bösen Mächten als Medium missbraucht werden. Das hatten wir doch schon fast 2000 Jahre lang mit der falschen römisch-katholischen Kirche...
ARMUT DURCH ÄMTER ERZEUGT
GRATULIERE HERZLICH ZU IHRER WAHL. Können Sie sich dafür einsetzen, dass arbeitswillige, arbeitsfähige und Familien-unterstützungspflichtige Senioren gefördert, statt durch Ämter und Gerichte wirtschaftlich zugrunde gerichtet werden. Ein formaljuristischer Vorwand solcher eifriger selbstbezogenen Institutionen: "Gesetzeslücken", die seit Jahrzehnten geschlossen werden könnten. Wer steckt dahinter? Namen, Fotos. Wie steht es damit in der Romandie?
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