Alarmstufe rot in Frankreich
publiziert: Mittwoch, 3. Dez 2003 / 15:40 Uhr

Montpellier - Wegen der heftigen Unwetter ist für das südfranzösische Departement Hérault und die Stadt Montpellier die Alarmstufe rot ausgerufen worden. In der Gegend um Montpellier drohen laut Meteorologen ausserordentlich gefährliche Unwetter.

Der Place de la Comédie ist derzeit leergefegt.
Der Place de la Comédie ist derzeit leergefegt.
Für zehn weitere Departements im Süden Frankreichs galt nach tagelangen Unwettern die Alarmstufe orange.

Vorsorglich wurden erneut zwei Atomreaktoren abgeschaltet: Wie das Stromunternehmen EDF in Lyon mitteilte, wurden in der Nacht zwei Atommeiler der Anlage von Tricastin im Departement Drôme heruntergefahren. Bereits am Vortag waren zwei Reaktoren des Kraftwerks Cruas-Meysse im Departement Ardèche abgeschaltet worden.

Die Rhône führt nach den starken Regengüssen der vergangenen Tage grosse Mengen Äste und Blätter mit sich, die das Kühlsystem der Atomreaktoren stören könnten.

Präsident Jacques Chirac reiste am Mittag in die Katastrophengebiete. Chirac, Innenminister Nicolas Sarkozy und Umweltministerin Roselyne Bachelot wurden in der Einsatz-Leitstelle Valabre im Departement Bouches-du-Rhône bei Marseille erwartet.

Premierminister Jean-Pierre Raffarin sagte eine erste Nothilfe von 12 Millionen Euro zu. Kabinettsmitglieder sagten, die Millionenstadt Marseille befinde sich im Katastrophenzustand.

Bislang kamen in den Fluten fünf Menschen ums Leben. Ungefähr 4000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

(bsk/sda)

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