Alitalia-Streik führt zu Problemen in Neapel und Rom
publiziert: Mittwoch, 28. Apr 2004 / 18:37 Uhr

Rom - Im Vorfeld der Ministerratssitzung vom Donnerstag ist es am Mittwoch auf Italiens Flughäfen zu massiven Behinderungen gekommen. Die Gewerkschaften hatten ihre Mitglieder zu einer Generalmobilisierung zugunsten der krisengeschüttelten Alitalia aufgerufen.

Die Alitalia plant einen massiven Stellenabbau.
Die Alitalia plant einen massiven Stellenabbau.
Wegen der Protestaktionen der Alitalia-Belegschaften bildeten sich an den Check In-Schaltern der Flughäfen Rom Fiumicino und Neapel Capodichino lange Warteschlangen. Mehrere inneritalieinsiche und internationale Flüge mussten gestrichen werden.

Vor dem Eingang des römischen Flughafen beteiligten sich einige Dutzend Alitalia-Mitarbeitern an einer Protestdemo, mit der sie die Regierung Berlusconi zu Initiativen zur Rettung der noch staatlichen Fluggesellschaft aufriefen.

In Neapel besetzte die Belegschaft die Zugangsstrassen zum Airport. Wir werden solange protestieren, bis das Unternehmen auf das Projekt verzichten wird, Alitalia zu zerstückeln, betonte ein Gewerkschaftssprecher.

Gewerkschaften üben Druck aus

Die Gewerkschaften wollen mit ihrer Aktion Druck auf die Regierung Berlusconi ausüben, damit das Kabinett sobald wie möglich ein geplantes Dekret mit Massnahmen zur Förderung des italienischen Verkehrs verabschiedet, von der Alitalia indirekt profitieren soll.

Wegen Meinungsverschiedenheiten unter den Regierungsmitgliedern wurde das letzten Sonntag von Arbeitsminister Roberto Maroni bereits angekündigte Dekret bisher noch nicht verabschiedet. Das Massnahmenpaket solle demnach vom Ministerrat am Donnerstag diskutiert werden. Keine Information sickerte jedoch bisher zum Inhalt des Dekrets durch.

Alitalia plant Abbau von 3200 Stellen

Laut Medienberichten plant Alitalia die Streichung von 3200 der insgesamt 21 000 Arbeitsplätze, um die Fluggesellschaft zu retten. Die Gewerkschaften warnten vor einem Zusammenbruch der Airline, die im Jahr 2003 Verluste von fast 790 Mio. Franken schrieb.

Verkehrsminister Pietro Lunari betonte, das Management habe drei Monate Zeit, um die Fluggesellschaft zu retten. Neusten Schätzungen zufolge verliert Alitalia zurzeit täglich 1,85 Mio. Franken.

(rp/sda)

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