Alle Parteien ausser FDP legen zu
publiziert: Freitag, 7. Okt 2005 / 20:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 7. Okt 2005 / 20:22 Uhr

Zürich/Bern - Würde heute in der Schweiz gewählt, würden alle Parteien ausser der FDP leicht zulegen. Die SVP bliebe stärkste Partei und könnte ihre Gewinne halten.

CVP-Präsidentin Doris Leuthard liegt in der Glaubwürdigkeits-Skala an erster Stelle.
CVP-Präsidentin Doris Leuthard liegt in der Glaubwürdigkeits-Skala an erster Stelle.
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So lautet das Hauptergebnis des «Wahlbarometer 05» der SRG SSR idée suisse zur Mitte der Legislatur. Die repräsentative Befragung wurde im September durch das Forschungsinstitut gfs.bern bei 2125 Stimmberechtigten in allen Landesteilen durchgeführt.

Die SVP kommt in der Umfrage auf einen gerundeten Wähleranteil von 27% (2003: 26,6%) und bleibt damit stärkste Partei. Dahinter folgen die SP mit 24% (23,3), die FDP mit 16% (17,3), die CVP mit 15% (14,4) und die Grünen mit 8% (7,4).

Höhere Wahlbereitschaft

Gegenüber 2003 ist zudem eine deutlich höhere Wahlbereitschaft festzustellen: 54% (45,6) gaben an, sie würden heute wählen gehen. Bei diesen potenziell Neuwählenden ist eine Präferenz für Mittelinks feststellbar, während der Anteil an Rechts-Wählenden vergleichsweise etwas sinkt. Dies ist einer der Gründe für den leichten Trend zugunsten von SP und Grünen.

War die Erhöhung des Rentenalters 2003 noch das dominierende Thema, so steht es heute an dritter Stelle. Zuoberst auf der Prioritätenliste der Befragten stehen neu Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsentwicklung, gefolgt von der Asyl- und Flüchtlingsfrage, der sozialen Sicherheit, dem Gesundheitswesen sowie Steuern und Finanzen.

Kompetente SVP

Bei der Frage nach der Kompetenz der Parteien hat vor allem die SVP zugelegt. Sie wird als fassbarste Themenpartei bei allen fünf wichtigsten Problembereichen wahrgenommen. Die SP ist die zweite Themenpartei, wobei sie vor allem als Gegenspielerin der SVP im Bereich von Steuern und Finanzen punktet.

Massiv eingebüsst im Themenimage hat die FDP: Sie hat die Führung im Bereich Steuern/Finanzen an die SVP und SP abgeben müssen. Auch beim Thema Wirtschaft wurde die FDP links und rechts überholt.

Imagemässig rasant zugelegt hat die CVP. Dies ist vor allem auf ihre Präsidentin Doris Leuthard zurückzuführen. Auf der Glaubwürdigkeits-Skala ist sie mit 48% auf Platz 1 zu finden, gefolgt von SVP-Präsident Ueli Maurer mit 41%.

(bert/sda)

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