Alles über die Snowboard-WM in Arosa
publiziert: Freitag, 12. Jan 2007 / 12:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Jan 2007 / 12:24 Uhr

Die erste FIS-WM auf Bündner Schnee ist dem Schweizer Fernsehen eine umfassende Live-Abdeckung wert.

Die Schweizerin Tanja Frieden beim Bordercross-Training für die WM 2007.
Die Schweizerin Tanja Frieden beim Bordercross-Training für die WM 2007.
Schweizer TV live on Board.

Sämtliche der zehn Entscheidungen in den fünf Disziplinen werden in rund elf Stunden Sendezeit direkt übertragen. Zusammen mit dem Halfpipe-Spezialisten Therry Brunner wird Stefan Bürer kommentieren. Moderiert wird das Programm von Sascha Ruefer.

Seit rund zwei Jahren kümmern sich auf Organisations-Ebene rund 20 Personen regelmässig um die WM. Der Anlass kostet gegen drei Millionen Franken. 400 Helfer stehen während den kommenden neun WM-Tagen im 2500-Seelen-Dorf im Einsatz.

Im höchstgelegenen Schneesport- und Kurort (1800 m über Meer) der Alpennordseite können 4500 Gäste untergebracht werden. 800 Athleten und Coaches aus 47 verschiedenen Nationen haben sich für die Titelkämpfe in Arosa angemeldet.

Die WM in Arosa ist die siebte, die unter der Regie des Internationalen Skiverbands (FIS) ausgerichtet wird. Mit Ausnahme von Whistler (Ka) vor zwei Jahren fanden die Titelkämpfe stets auf dem europäischen Kontinent statt.

Erstmals in der Schweiz

In der Schweiz werden zwar viele bedeutende internationale Wettkämpfe (FIS-Weltcup, Ticket-to-Ride-Tour, freestyle.ch, früher ISF-Rennen und -Weltcup-Finals etc.) organisiert, die FIS-WM gastiert aber zum ersten Mal in unserem Land. 2009 kommt es zu einer weiteren Premiere. In der südkoreanischen Provinz Gangwon hält der WM-Tross erstmals überhaupt auf dem asiatischen Festland. 2011 wird die spanische Station La Molina die Wettkämpfe organisieren.

Die Schweizer Snowboarder stehen an der Heim-WM im Schanfigg in der Pflicht. An den letzten drei Weltmeisterschaften sicherte sich die Delegation jeweils mindestens drei Medaillen und stellte einen Weltmeister.

In der ewigen WM-Rangliste belegt die Schweiz mit insgesamt 13 Medaillen (achtmal Gold, dreimal Silber, zweimal Bronze) hinter Frankreich (15/15/5) und den USA (8/7/11) den 3. Rang.

Um die News rund um die Snowboard-WM in aller Herren Länder zu «transportieren», haben sich über 150 Medienschaffende aus 15 Nationen beim Organisationskomiteee akkreditiert. TV-Abdeckungen des Bündner Grossanlasses sind für die Schweiz (u.a. SF, TSR, TSI, TeleZüri), Österreich, Deutschland, Schweden, Slowenien, Finnland, Kanada, die Slowakei und England vorgesehen.

35 Anstalten haben sich gemäss Kurdirektor Hans-Kaspar Schwarzenbach angemeldet.

Fünf Titelhalter am Start

Fünf aktuelle Weltmeister werden ihre Spitzenstellung verteidigen. Der alpine Doppel-Champion Jasey Jay Anderson (Ka) steht ebenso am Start wie der Finne Antti Autti. Der Ausnahme-Freestyler sicherte sich vor zwei Jahren in Kanada in den Sparten Halfpipe und Big Air Gold.

Im Cross-Wettbewerb gehören Olympiasieger Seth Wescott und Lindsey Jacobellis zur US-Delegation. Und im Parallel-Riesenslalom stellt sich die österreichische Weltmeisterin Manuele Riegler der Konkurrenz.

Weltcupstände

Weltcup-Klassemente vor der WM in Arosa.

Männer
Alpin (nach 5 Rennen): 1. Simon Schoch (Sz) 4200. 2. Siegfried Grabner (Ö) 3600. 3. Rok Flander (Sln) 2850. 4. Roland Haldi (Sz) 1840. 5. Philipp Schoch (Sz) 1828. 6. Marc Iselin (Sz) 1480. 7. Andreas Prommegger (Ö) 1420.

8. Mathieu Bozzetto (Fr) 1310. 9. Jasey Jay Anderson (Ka) 1178. 10. Daniel Biveson (Sd) 1124. 11. Alexander Maier (Ö) 1116. 12. Izidor Sustersic (Sln) 1018. Ferner die weiteren Schweizer: 14. Urs Eiselin 922. 15. Heinz Inniger 796.

Halfpipe (1 Wettkampf): 1. Scott Lago (USA) 1000. 2. Markus Malin (Fi) 800. 3. Daisuke Murakami (Jap) 600. 4. Peetu Piiroinen (Fi) 500. 5. Markku Koski (Fi) 450. 6. Steven Fisher (USA) 400. 7. Brad Martin (Ka) 360. 8. Miikka Hast (Fi) 320.

9. Tommy Czeschin (USA) 290. 10. Sergio Berger (Sz) 260. 11. Kazuhiro Kokubo (Jap) 240. 12. Janne Korpi (Fi) 220. Ferner: 22. Christian Haller 90. 25. Thomas Franc 60. 26. Therry Brunner 50. 30. Gian-Luca Cavigelli 32. 32. Thomas Rüegg 26. 50. Tobias Imhof 16. 53. Daniel Friberg 15.

Big Air (nach 2 Wettkämpfen): 1. Piiroinen 1800. 2. Matevz Petek (Sln) 1360. 3. Hubert Fill (Ö) 950. 4. Benedikt Nadig (Sz) 920. 5. Stefan Gimpl (Ö) 690. 6. Florian Mausser (Ö) 650. 7. Ville Uotila (Fi) 630.

8. Risto Mattila (Fi) 600. 9. Nick Hyne (Neus) 500. 10. Andreas Wiig (No) 450. 11. Sami Saarenpää (Fi) 400. 12. Jaakko Ruha (Fi) 380. Ferner: 16. Franc 310. 20. Stephan Maurer 260. 24. Haller 192.

Frauen
Alpin (nach 5 Rennen): 1. Doresia Krings (Ö) 2860. 2. Heidi Neururer (Ö) 2480. 3. Marion Kreiner (Ö) 2390. 4. Jekaterina Tudigeschewa (Russ) 2260. 5. Amelie Kober (De) 2000. 6. Isabella Dal Balcon (It) 1980. 7. Fränzi Kohli (Sz) 1680. 8. Doris Günther (Ö) 1620. 9. Heidi Krings (Ö) 1490. 10. Julie Pomagalski (Fr) 1420. 11. Patrizia Kummer (Sz) und Swetlana Boldikowa (Russ), je 1320.

Halfpipe (1 Wettkampf): 1. Gretchen Bleiler (USA) 1000. 2. Soko Yamaoka (Jap) 800. 3. Manuela Pesko (Sz) 600. 4. Shiho Nakashima (Jap) 500. 5. Holly Crawford (Au) 450. 6. Paulina Ligocka (Pol) 400. 7. Cécile Alzina (Fr) 360. 8. Mercedes Nicoll (Ka) 320.

9. Yayoi Tamura (Jap) 290. 10. Andrea Schuler (Sz) 260. 11. Sophie Rodriguez (Fr) 240. 12. Lesley McKenna (Gb) 220. 13. Sina Candrian (Sz) 200. Ferner: 19. Emilie Aubry 120. 21. Ursina Haller 100. 24. Nadja Purtschert 70.

Programm

Samstag, 13. Januar: Qualifikation SBX Männer (9.30) und Frauen (14.15). Eröffnungszeremonie auf dem Postplatz (20.00).

Sonntag, 14. Januar: Finals SBX Frauen und Männer (13.45 bis 15.00).

Montag, 15. Januar: Ruhetag.

Dienstag, 16. Januar: Qualifikationen (09.00) und Finals Parallel-Riesenslalom (12.15 bis 14.45).

Mittwoch, 17. Januar: Qualifikationen (09.00) und Finals Parallelslalom (12.15 bis 14.45).

Donnerstag, 18. Januar: Qualifikation Big Air (15.30).

Freitag, 19. Januar: Qualifikation Halfpipe Frauen (08.45) und Männer (11.30). Final Big Air (18.00 bis 19.00).

Samstag, 20. Januar: Finals Halfpipe (14.00 bis 15.30).

Statistik: So war es 2005 in Whistler (Ka)

Männer
Parallel-Riesenslalom: 1. Jasey-Jay Anderson (Ka). 2. Urs Eiselin (Sz). 3. Nicolas Huet (Fr). Ferner: 7. Roland Haldi. 11. Heinz Inniger. In der Qualifikation gescheitert: 27. Philipp Schoch.

Parallelslalom: 1. Anderson. 2. Huet. 3. Siegfried Grabner (Ö). 4. Simon Schoch (Sz). 5. Philipp Schoch (Sz). Ferner: 11. Haldi. In der Qualifikation gescheitert: 26. Eiselin.

Snowboardcross: 1. Seth Wescott (USA). 2. François Boivin (Ka). 3. Jayson Hale (USA). Ferner: 5. Marco Huser. 14. Guillaume Nantermod. 24. Ueli Kestenholz.

Halfpipe: 1. Antti Autti (Fi). 2. Justin Lamoureux (Ka). 3. Kim Christiansen (No). Ferner: 6. Markus Keller. 7. Sergio Berger. In der Qualifikation gescheitert: 27. Renato Späni. 32. Rolf Feldmann. 43. Gianluca Buvoli.

Big Air: 1. Autti. 2. Matevz Petek (Sln). 3. Andreas Jakobsson (Sd). Ferner: 17. Späni. 18. Keller. 28. Berger. 30. Buvoli.

Frauen
Parallel-Riesenslalom: 1. Manuela Riegler (Ö). 2. Swetlana Boldikowa (Russ). 3. Doresia Krings (Ö). Ferner: 5. Daniela Meuli. 7. Ursula Bruhin. 12. Fränzi Kohli.

Parallelslalom: 1. Meuli. 2. Heidi Neururer (Ö). 3. Doresia Krings. Ferner: 9. Ursula Bruhin. In der Qualifikation gescheitert: 20. Kohli.

Snowboardcross: 1. Lindsey Jacobellis (USA). 2. Karine Ruby (Fr). 3. Maelle Ricker (Ka). Ferner: 7. Yvonne Müller. 13. Kathrin Kellenberger. 16. Mellie Francon. In der Qualifikation gescheitert: 17. Olivia Nobs.

Halfpipe: 1. Doriane Vidal (Fr). 2. Manuela Pesko (Sz). 3. Hannah Teter (USA). In der Qualifikation gescheitert: 17. Mirjam Marbach.

Medaillenspiegel

Nation: Gold Silber Bronze Total: 1. Kanada 2 2 1 5 2. USA 2 0 2 4 3. Finnland 2 0 0 2 4. Frankreich 1 2 1 4 5. SCHWEIZ 1 2 0 3 6. Österreich 1 1 3 5 7. Russland 0 1 0 1 Slowenien 0 1 0 1 9. Schweden 0 0 1 1 Norwegen 0 0 1 1

(dl/Si)

 
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