Allgemeines: Sportler des Jahres 2003 -- Roger Federer
publiziert: Samstag, 13. Dez 2003 / 22:19 Uhr

Roger Federer sorgte in Wimbledon für einen schillernden Moment in der Schweizer Sportgeschichte. Der Erfolg, gepaart mit seiner ehrlichen, witzigen Art, machen Federer zum Sympathieträger. Die Wahl zum Sportler des Jahres ist der verdiente Lohn.

Roger Federer blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2003 zurück.
Roger Federer blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2003 zurück.
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Der 22-jährige Roger Federer hat ein schier unglaubliches Jahr hinter sich, das in der Schweizer Sportgeschichte seinesgleichen sucht. Nur Martina Hingis, die Sportlerin des Jahres 1997, hat wie Federer in einer globalen, weltweiten Hauptsportart unübersehbare Zeichen gesetzt.

Federer gewann über 80 Prozent seiner Einzel 2003. Am Ende reichte es ihm knapp zwar "nur" zu Platz 2 im Ranking (hinter Andy Roddick); im letzten Turnier des Jahres, beim Masters in Houston, zeigte Federer aber nochmals allen den Meister. Und nicht nur in der Schweiz fragen sich Fans: Wie gut wird "Rodscher" noch?

Lobeshymnen auf Federer wurden dieses Jahr einige gedichtet. Eine solche trug auch Andre Agassi nach dem mit 3:6, 0:6, 4:6 verlorenen Masters-Final vor: "Rodscher, du bist für mich und alle anderen eine Inspiration. Ich mag es, dich spielen und dich bewegen zu sehen, und du wirst dafür sorgen, dass ich nächstes Jahr besser spiele."

Roger Federer bewies 2003, dass er aus dem Holz eines wahren Champions geschnitzt ist. Mit dem Wimbledonsieg beendete er die Spekulationen über ein fragiles Nervenkostüm, nachdem er an den vorangegangenen europäischen Grand-Slam-Turnieren dreimal in Folge in der Startrunde verloren hatte.

Er spielte das ganze Jahr durch auf sehr hohem Niveau: Neben Wimbledon und dem Masters gewann er Titel in Marseille und Wien in der Halle, in Dubai auf Hartplatz, in München auf Sand und in Halle auf Rasen.

Er bugsierte die Schweiz nahezu im Alleingang in die Davis-Cup-Halbfinals. Und trotz zehn Interkontinentalflügen und hunderttausend Flugmeilen und diversen Zeitumstellungen schied er an 23 Turnieren bloss zweimal in der Startrunde aus - einmal davon war er erst noch verletzt.

(tr/Si)

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