Allgemeines: Sportlerwahl 2003 -- Ehrenpreis für Ferdi Kübler
publiziert: Samstag, 13. Dez 2003 / 22:22 Uhr / aktualisiert: Samstag, 13. Dez 2003 / 23:41 Uhr

Vom Ausläufer zum Weltmeister und Star -- so lässt sich die Karriere umreissen, die Ferdi Kübler (84) durchlief. Noch mehr aber zeichnete den "Adler von Adliswil" die grosse Popularität aus, die er zeitlebens genoss. An der TV-Gala "Credit Suisse Sports Awards" in Bern bekam er nun für seine grossen Verdienste um den Schweizer Sport den Ehrenpreis verliehen.

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Nach einer harten Jugend als Bauernsohn in Marthalen war für Ferdi Kübler auch der Eintritt ins Erwachsenenleben nicht einfach. Als Ausläufer in Zürich verdiente er sich das Geld, um seinen Traum zu verwirklichen, Berufsfahrer zu werden.

Kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wagte sich der Zürcher ins Abenteuer, und bald fand er einen strengen Lehrmeister, der ihn ins Metier einführte: Paul Egli aus Dürnten.

Disziplin und Härte gegen sich selbst zahlten sich aus. Die Strassen-WM (1951 in Varese), die Tour de France (1950), das Ardennen-Weekend mit Lüttich - Bastogne - Lüttich und Flèche Wallonne (1951/52), Bordeaux - Paris (1951), die Tour de Suisse (1942/48/52), die Tour de Romandie (1948/51) stehen an der Spitze von Ferdi Küblers Erfolgen.

Beinahe ebenso oft, wie er triumphierte, stand der heutige Golf-Enthusiast weinend am Strassenrand, weil er einen Platten nicht beheben konnte oder weil er mit seinen Kräften zu wenig haushälterisch umgegangen war. Genau deshalb nannten ihn die Franzosen den "fou pédalant", den verrückten Velorennfahrer.

Und genau deshalb ist Ferdi Kübler so populär geworden: weil er in seiner von 1940 bis 1957 dauernden Profi-Karriere ein erfolgreicher Radprofi mit aussergewähnlichen Leistungen war.

(tr/Si)

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