Alltagschemikalien beeinträchtigen Fruchtbarkeit
publiziert: Mittwoch, 3. Mai 2006 / 18:03 Uhr

Paris - Im Alltag verwendete Chemikalien sind laut Greenpeace mit verantwortlich für den Anstieg von Unfruchtbarkeit und genitalen Missbildungen bei Neugeborenen.

Schadet putzen der Gesundheit?
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Dies hält ein von der Umweltorganisation vorgestellter Bericht fest. Für die Studie sammelten die Greenpeace-Experten Forschungsergebnisse aus Arbeiten der letzten Jahre.

Daraus lasse sich unter anderem entnehmen, dass die Zahl der aktiven Spermien sich in Analysen aus den letzten fünf Jahrzehnten um die Hälfte verringert habe.

Seit Anfang der 60er Jahre habe sich die Zahl der unfruchtbaren Paare in den Industriestaaten auf bis zu 20 Prozent verdoppelt. Besonders deutlich sei der Anstieg in ländlichen Gebieten Deutschlands, der USA, Kanadas, Skandinaviens und Japans, heisst es in der Studie.

Spezielle Erkrankungen auf dem Vormarsch

Wie die Autoren der Studie weiter berichteten, sind auch Erkrankungen wie Hodenkrebs auf dem Vormarsch. In den USA litten immer mehr Frauen an Wucherungen im Gebärmutterraum; vor allem bei Frauen in der Toscana und bei Immigranten aus Asien und Lateinamerika sei ein zunehmend früheres Eintreten der Pubertät zu beobachten.

«Die Gründe für den Anstieg solcher Probleme sind noch unbekannt», schreiben die Autoren. Zeitgleich mit dem Anstieg der Geschlechtsanomalien sei jedoch eine zunehmende Verwendung bestimmter chemischer Substanzen festzustellen.

Noch nie auf Nebenwirkungen getestet

Laut Greenpeace werden weltweit mehr als 100 000 verschiedene chemische Moleküle synthetisch hergestellt und eingesetzt. Schon im Mutterleib sei der Fötus einer Fülle von Substanzen ausgesetzt, «die den menschlichen Körper vergiften».

In Tierversuchen sei nachgewiesen worden, dass der Einsatz bestimmter Chemikalien die Fruchtbarkeit verringere. Die grosse Mehrheit der Chemikalien, die in modernen Reinigungsmitteln, Körperpflegeprodukten und Lösungsmitteln enthalten seien, seien noch nie auf ihre Nebenwirkungen für die Gesundheit und die Umwelt getestet worden, kritisierte Greenpeace.

(smw/sda)

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