Alt Botschafter Brunner befürwortet Reformen in der Diplomatie
publiziert: Samstag, 24. Aug 2002 / 16:38 Uhr

Bern - Der frühere Staatssekretär und alt Botschafter Edouard Brunner befürwortet Quereinsteiger im diplomatischen Korps der Schweiz. Im Zuge von Reformen würde es Brunner auch begrüssen, wenn die Inspektionen verschärft würden.

«Ich möchte mehr wissen, über die Leute, wie sie sich benehmen, um nicht Überraschungen zu erleben, wie dies kürzlich passiert ist», sagt Brunner in einem Interview mit der «Berner Zeitung».

Die vorgeschlagenen Massnahmen der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats beurteilt Brunner grundsätzlich als gut. Allerdings würde er keine «Wanderbotschafter» einsetzen. Dies sei zu seiner Zeit auch schon versucht worden und nicht immer glücklich verlaufen.

Die Varianten «Botschaften schliessen», «für mehrere Länder eine Botschaft» und «gemeinsame Botschaften mit anderen Ländern» sind nach Ansicht Brunners die besseren Wege, um das Diplomatennetz zu reduzieren.

Wie von der GPK vorgeschlagen, würde auch er Quereinsteiger zulassen. Bisher habe man mit Quereinsteigern - Uli Sigg in China oder Alfred Defago in Washington - nie schlechte Erfahrungen gemacht. «Die Schweiz könnte gute Leute wie Journalisten, Parlamentarier oder Geschäftsführer als Quereinsteiger einsetzen.»

Die multilaterale Diplomatie mit Vertretern bei der UNO, der OSZE oder bei internationalen Konferenzen sei in den letzten Jahren viel wichtiger geworden, als die bilaterale. Die Phase der Mitgliedschaft bei der UNO sei deshalb für die Schweiz ein guter Moment, sich anzupassen und ihr Diplomatie-System zu überdenken.

(ms/sda)

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